Adrian Müller - Der Strukturierte

Adrian Müller - Der Strukturierte

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2015/04 – Seite 2
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Wochentags steht Müller um Viertel nach fünf auf, denn abends möchte der Country General Manager um halbsieben zu Hause sein. «Ich halte nicht viel von Leuten, die sagen, dass sie nur vier Stunden schlafen und den Rest arbeiten», meint Müller. «Dann sage ich: Organisiere es besser.»
Adrian Müller lebt mit seiner Frau, mit der er seit 15 Jahren ein Paar ist, und seinen drei Kindern in einem Einfamilienhaus in Birmensdorf, Zürich. Die gemeinsame Zeit verbringt die Familie in den Bergen oder auch im Zürcher Zoo. Tiere mag der Familienvater sehr, in Mutschellen im Aargau wuchs er mit Hunden, Katzen, Hühnern, Meerschweinchen und Kaninchen auf. Auch Müllers Kinder haben nun bei den Grosseltern alle ein Kaninchen. Das eigene Heim teilt die Familie derweil nur mit einer Katze. «Meine Frau sagt immer: Bei einer Scheidung kannst du die Katze haben», erzählt Müller und lacht. Tiere mag er nicht nur, er machte mit ihnen auch seine ersten ökonomischen Schritte. Als Kind verkaufte Müller an Nachbarn Eier von Hühnern, die er selbst anschaffte und pflegte: «Wir hatten dann immer mehr Hühner, weil ich wusste: Je mehr Eier ich verkaufe, desto mehr Geld gibt es.» Bis die Eltern eingriffen, weil der Platz rar wurde.

Als IT begann, in aller Munde zu sein

Die Theorie zur Praxis kam dann mit dem Wirtschaftsstudium an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule in Baden, Aargau. Mit 24 zog Müller dafür nach ein paar Jahren Militär, Nebenjobs und Sprachaufenthalten in England, Frankreich und Spanien wieder ins Elternhaus. Nicht ganz einfach, aber doch jedem zu empfehlen, findet er: «Als Student ist man nur für sich verantwortlich und sonst für niemanden.» Ende der 90er dann, als sich sein Studium dem Ende zuneigte, kam die Entscheidung, etwas mit IT machen zu wollen. «Ich bin sicher nicht der Programmierer, das war nie meine Welt», erzählt der Betriebsökonom. «Aber zu der Zeit war IT in aller Munde, wurde immer wichtiger.» Und heute? «Ich kann mir nicht vorstellen, ohne IT zu leben», meint Müller. «Ich kann mir auch nicht vorstellen, in einer anderen Branche zu arbeiten. Sie war vor zehn Jahren wichtig, sie ist heute noch wichtig, sie wird in zehn Jahren noch viel wichtiger sein.» Dafür investiert Müller neben der Arbeit auch Zeit als Vorstandsmitglied in den ICT-Wirtschaftsverband Swico – denn er möchte, dass die IT in politischen Entscheidungen stärker berücksichtigt wird.

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