Mobilezone hat in der Schweiz im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 274 Millionen Franken generiert. Das ist eine Million mehr als im Vorjahr. Das EBITDA erhöhte sich von 37,9 auf 43,4 Millionen Franken, und der operative Gewinn (EBIT) betrug 36,5 Millionen Franken. Die EBIT-Marge stieg auf 13,3 Prozent, nach 11,0 Prozent im Vorjahr.
Im Dezember vergangenen Jahres schloss
Mobilezone den Verkauf des Deutschlandgeschäfts ab. Sämtliche deutschen Aktivitäten gingen damit an Freenet über. Der Nettogeldzufluss aus der Transaktion betrug 182,8 Millionen Franken. Dadurch wandelte sich die Bilanzposition von einer Nettoverschuldung von 89,2 Millionen Franken Ende 2024 zu einer Netto-Cash-Position von 66,5 Millionen Franken per Ende 2025. Gleichzeitig erhöhte sich das Eigenkapital auf 94,3 Millionen Franken.
Im Schweizer Geschäft entwickelte sich insbesondere der Bereich MVNO mit den Marken Talktalk und Digital Republic positiv. Die Zahl der Postpaid-Abonnemente stieg um 21,2 Prozent auf 219’900. Der Umsatz in diesem Segment erhöhte sich auf 45,9 Millionen Franken. Wachstum verzeichnete auch der Bereich Second Life, der Reparaturen und wiederaufbereitete Smartphones umfasst. Unter der Marke Jusit wurden im Jahr 2025 rund 22’900 Refurbished-Geräte verkauft, was einem Anstieg von über 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Mobilezone einen EBITDA zwischen 40 und 47 Millionen Franken sowie eine Cash-Generierung von rund 40 Millionen Franken. Im MVNO-Bereich soll die Zahl der Postpaid-Abos auf etwa 250’000 steigen.
(mw)