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Rechenzentren entlasten

Rechenzentren entlasten

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2012/12 – Seite 2
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Problematische KEV

Der Swico steht der Institution KEV grundsätzlich kritisch gegenüber, und zwar aus diesen Gründen:
-Sie führt zu einem «Windhunderennen», bei dem unausgereifte und weniger effiziente, aber verfügbare Technologien forciert werden.
-Sie schafft für die einzelnen Elektrizitätsanbieter kaum Anreize, ihren Strom-Mix zu optimieren.
-Produzenten erhalten eine «Sorglosvariante inkl. Versicherung» (Zitat des Elektrizitätswerks Ursern auf Suisse Eole) zulasten der Allgemeinheit.
-Es gibt eine Bindung der öffentlichen Hand über Jahrzehnte, die Anpassungen (z.B. bei neuen Technologien) erschwert.
-Der administrative Aufwand ist hoch.
Ein Ausbau der KEV ist aus Sicht des Swico grundsätzlich nicht erwünscht. Eine marktnähere Förderung erneuerbarer Energien – z.B. durch ein Quotenmodell – ist wünschenswert. Aktuell steht ein solcher Systemwechsel (leider) nicht zur Diskussion, weshalb sich der Swico trotz seiner Vorbehalte zur Vorlage äussert.

Energieintensive Betriebe entlasten: Ja!

Die Erhöhung der KEV für nicht energieintensive Unternehmen und Haushalte von 1.0 Rp./kWh auf 1.5 Rp./kWh liegt in der Kompetenz des Bundesrates. Wenn die Erhöhung der Entlastung der stromintensiven Betriebe dient, kann Swico ihr trotz der grundsätzlichen Bedenken zur Institution KEV zustimmen – solange keine generelle Erhöhung der Gesamtmittel bewirkt wird. Die vorgeschlagene Entlastung ist eine wichtige Massnahme, um energieintensive Betriebe von einem Standortnachteil zu entlasten. Die Entlastung schafft bessere Voraussetzungen in der Konkurrenz zu ausländischen Anbietern – in der Schweiz und im Ausland.
Der Swico beurteilt die vorgeschlagene Umsetzung mit den Zielvereinbarungen als aufwendig und wenig effizient. Das liegt an der Konstruktion der CO2-Gesetzgebung. Swico verlangt, dass so viel wie möglich über die Energieagentur der Wirtschaft EnAW abgewickelt wird; die meisten Betriebe, die in Frage kommen, arbeiten schon mit ihr zusammen. So kann immerhin der Zusatzaufwand begrenzt werden. Offen ist aus Sicht des Swico auch, in welchem Verhältnis diese Zielvereinbarungen zu den wettbewerblichen Ausschreibungen des BFE stehen und ob hier Doppelspurigkeiten entstehen.

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