Yahoo entlässt 20 Prozent der Belegschaft
Quelle: Yahoo

Yahoo entlässt 20 Prozent der Belegschaft

Mit der Entlassung von 1600 Angestellten trennt sich Yahoo von jedem fünften Mitarbeitenden. Der Personalbestand im Anzeigengeschäft wird damit um die Hälfte reduziert.
10. Februar 2023

     

Die Entlassungswelle in US-amerikanischen Technologiekonzernen reisst nicht ab. Nach Meta, Alphabet oder Microsoft hat nun auch Yahoo angekündigt, bis Ende Jahr 1600 Mitarbeitende oder rund 20 Prozent der Belegschaft auf die Strasse zu stellen, so das "Wall Street Journal" (Paywall). Laut Management soll sich der Schritt als enorm vorteilhaft für die Rentabilität des Unternehmens erweisen.

Die Entlassungen betreffen quasi ausschliesslich die Ad-Tech-Abteilung, die auf die Hälfte des Personalbestands reduziert wird. Rund 1000 Angestellte sollen noch diese Woche das Unternehmen verlassen, die übrigen werden ihren Job im Verlauf des Jahres verlieren.


Laut CEO Jim Lanzone war die Entscheidung nicht auf finanzielle Herausforderungen zurückführen, sondern sei vielmehr eine strategische Entscheidung, um sich dem direkten Wettbewerb mit Meta und Google im digitalen Anzeigengeschäft zu entziehen. (rd)



Weitere Artikel zum Thema

Massenentlassung bei Alphabet

23. Januar 2023 - Auch die Google-Mutter muss sparen: Bei Alphabet fallen weltweit 12'000 Stellen weg, was etwas mehr als 6 Prozent der bisherigen Belegschaft entspricht. CEO Sundar Pichai (Bild) übernimmt die Verantwortung.

Salesforce will sparen und 10 Prozent der Belegschaft entlassen

9. Januar 2023 - Bei Salesforce ist Sparen angesagt, unter anderem mithilfe grösserer Entlassungen und durch die Schliessung von Büros.

Intel will Mitarbeitenden unbezahlten Urlaub schmackhaft machen

7. Dezember 2022 - Um Kosten zu sparen, will Intel nicht nur entlassen, sondern Mitarbeitenden auch unbezahlte Ferien anbieten – freiwillig, versteht sich.

Meta entlässt über 11'000 Angestellte

9. November 2022 - Mark Zuckerberg muss sparen: Neben der Verkleinerung der Belegschaft um rund 13 Prozent verlängert Meta auch einen aktuellen Einstellungsstopp und prüft weitere kostensenkende Massnahmen.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER