Brack.Alltron hat ein bewegtes 2025 hinter sich, mit einem Namenswechsel, neuer Strategie und zahlreichen personellen Veränderungen. Der eingeschlagene Weg scheint aber zu stimmen, wie aus den nun veröffentlichten Unternehmenszahlen für das letzte Jahr herausgelesen werden kann. Dabei kann
Brack.Alltron ein Umsatzplus von 1,9 Prozent auf 1,16 Milliarden Franken vermelden. Dies, nachdem 2023 noch ein Umsatzminus von 2,6 Prozent hingenommen werden musste und 2024 – nicht zuletzt aufgrund des Verkaufs von Medidor – ein Nullwachstum resultierte. "Die neue Strategie für die Zukunft, die mit einer strukturellen Reorganisation einher gegangen ist, hat im letzten Jahr erste Früchte getragen. Wir konnten den Aufwärtstrend in der Umsatzentwicklung bestätigen", erklärt entsprechend Brack.Alltron-CEO Stefan Fraude.
Den operativen EBITDA konnte Brack.Alltron im Vergleich zu 2024 um rund 20 Prozent steigern, ohne dass genaue Zahlen genannt würden, und das Versandvolumen, das im Vorjahr noch bei 4,52 Millionen Pakete lag, stieg 2025 auf 4,58 Millionen Pakete. Einen Rückgang gibt es derweil bei der Anzahl der Mitarbeitenden, die von 1335 per Ende 2024 auf 1292 Ende 2025 sank.
Mit Blick auf die Zukunft erklärt Stefan Fraude: "Wir werden die Sortimente intensiv ausbauen, um der Ambition eines umfassenden digitalen Warenhauses mit ICT- und verstärkt auch Non-ICT-Produkten stärker gerecht zu werden. Ausserdem möchten wir die Customer Experience auf all unseren Verkaufskanälen auf ein neues Niveau heben und unsere Kundschaft begeistern." Einerseits wolle man für Privatkunden zu einem der attraktivsten One-Stop-Shops der Schweiz werden. Andererseits soll die führende Position im Distributions- und B2B-Geschäft gefestigt und ausgebaut werden, so das Unternehmen mit Blick auf das angelaufene Jahr.
(mw)