HPE übertrifft Erwartungen

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(Quelle: Hewlett Packard Enterprise)
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1. Dezember 2021 - Umsatz und Gewinn stiegen bei Hewlett Packard Enterprise im Geschäftsjahr 2021 und im Schlussquartal deutlich. Besonders der Gewinn lag markant über den Erwartungen – dank einer Strafzahlung von Oracle.
Hewlett Packard Enterprise hat seine Geschäftszahlen für das abgelaufene vierte Quartal des Geschäftsjahres 2021 und für das gesamte Fiscal Year veröffentlicht. Im Q4 lag der Umsatz bei 7,4 Milliarden US-Dollar, dies entspricht einem Wachstum von 7 Prozent gegenüber Q3 und einem Plus von 2 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Erlös in der Sparte Intelligent Edge wuchs gegenüber Q4/2020 um 4 Prozent auf 815 Millionen Dollar, dies mit einer operativen Profitmarge von 10,7 Prozent – etwas weniger als die 12,3 Prozent des Vorjahresquartals. Die weiteren Sparten High Performance Computing & AI, Compute, Storage und Financial Services verzeichneten ein Umsatzwachstum von 1 bis 3 Prozent. Die GAAP-Bruttomarge lag bei 32,9 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gestiegen ist der verwässerte GAAP-Gewinn. Er betrug im Q4/2021 pro Aktie 1,91 Dollar, während er im Vergleichsquartal 2020 nur gerade bei 0,12 Dollar lag. Damit liegt er weit höher als die zuvor prognostizierten 0,14 bis 0,22 Dollar pro Aktie. Als Grund für den Gewinnsprung führt HPE das positive Urteil im Rechtsstreit mit Oracle um die Unterstützung von Itanium-Prozessoren in Oracles Software – Oracle musste an HPE wegen Vertragsbruchs 3 Milliarden US-Dollar zahlen.
Auch übers ganze Geschäftsjahr 2021 gesehen steht HPE gut da. Der Umsatz betrug 27,8 Milliarden Dollar, ein Plus von 3 Prozent im Vergleich zu 2020. Die GAAP-Bruttomarge lag bei 33,7 Prozent. Der verwässerte GAAP-Gewinn pro Aktie fiel auch im gesamten Geschäftsjahr mit 2,58 Dollar massiv höher aus als im Vorjahr mit 0,25 Dollar pro Aktie – und auch höher als die Prognose, die bei 0,8 bis 0,88 Dollar pro Aktie lag.

"HPE hat das Geschäftsjahr 2021 mit einer Rekord-Nachfrage für das Edge-to-Cloud-Portfolio abgeschlossen, und wir sind bestens aufgestellt, um die bedeutenden Geschäftschancen, die auf uns zukommen, zu kapitalisieren", zeigt sich CEO und President Antonio Neri erfeut. "2021 haben wir unser Pivot in Richtung As a Service beschleunigt, unsere Kernstärken gefestigt und bei Segmenten mit hohem Wachstum in mutige Innovationen investiert." (ubi)

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