Corona beschert HP Schweiz volle Auftragsbücher

Corona beschert HP Schweiz volle Auftragsbücher

(Quelle: HP Schweiz)
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17. September 2021 - Die Coronapandemie hat die Auftragsbücher von HP Schweiz gefüllt und die hohe Nachfrage hält weiter an. Sorgen bereitet derweil die Komponentenknappheit, die von Partnern und Kunden eine gewisse Flexibilität fordert.
Wo steht HP Schweiz und wo stehen die Partner? Diese Fragen standen am Freitag anlässlich eines Channel-Roundtables von HP im Zentrum. Dabei stellte Adrian Müller (Bild rechts), Managing Director HP Schweiz, direkt zu Beginn fest, dass HP eigentlich von der weltweiten Coronapandemie profitiert habe, so böse dies auch klingen möge. Demnach verbuchte HP Schweiz in beinahe allen Geschäftsbereichen eine erhöhte Nachfrage, sei es etwa rund um die Themen mobiles Arbeiten oder Arbeiten von zuhause aus. Und diese hohe Nachfrage hält gemäss Müller auch weiter an. Denn auch wenn die meisten Personen mittlerweile ihre Home Office zu genüge ausgerüstet hätten, so stünde nun im Rahmen des Lifecycle-Managements bei vielen Firmen die Erneuerung von Geräten an, wie der Managing Director HP Schweiz ausführte.

Müller betonte aber auch, dass es Geschäftsfelder gibt, die von der Coronapandemie hart getroffen worden seien und noch immer zu kämpfen hätten. Konkret meinte er damit die Managed Print Services (MPS). Arbeite niemand mehr im Büro, so würden auch keine MPS gebraucht und entsprechend sei die Nachfrage danach bei den darauf spezialisierten Partnern eingebrochen, so Müller.

Für HP Schweiz selbst identifizierte Adrian Müller die Verfügbarkeit der Komponenten und die entsprechende Mühe, die Nachfrage nach Geräten abzudecken, als aktuell grösste Herausforderung, wobei man damit nicht allein dastehe. Die Komponentenknappheit rührt einerseits von der gesteigerten Nachfrage nach Geräten, aber auch von den Corona-bedingt eingeschränkten Produktionskapazitäten etwa in Asien. Zudem sei auch die Logistik eine Herausforderung, etwa aufgrund des reduzierten Flugverkehrs, des Mangels an Schiffscontainern oder geschlossener Häfen. "Das bereitet uns aktuell Sorgen, denn auch wir können nicht zaubern. Und ich gehe davon aus, dass sich diese Situation bis weit ins Jahr 2022 weiterziehen wird", so Müller.
Die Komponentenknappheit betrifft auch die Partner von HP Schweiz, führt sie doch dazu, dass auch diese bislang ein eher schwieriges Jahr hatten, wie Christian Rizzo (Bild links), Country Manager Channel HP Schweiz, ergänzte. Deshalb hat sich HP Schweiz dazu entschieden, die fixen Kompensationsmodelle, die in den letzten zwei Quartalen des vergangenen Geschäftsjahres galten, für die erste Jahreshälfte 2021 aber wieder eingestellt wurden, nun wieder einzuführen. "Und wir werden diese fixen Kompensationsmodelle weiterziehen, bis sich die Situation wieder erholt hat", so Rizzo. Denn die sonstigen Kompensationsziele seien für die Partner schwer zu erreichen, wenn HP nicht liefere. Mit den fixen Modellen sorge man bei den Partnern nun für eine gewisse Sicherheit.

Zudem verlange die Komponentenkrise von den Partnern sowie den Kunden eine gewisse Flexibilität, fügte Müller an. Wer bereit sei, bei der Konfiguration der Geräte etwas von seinen Wünschen abzuweichen, der erhalte über die Distribution meist rasch die gewünschte Ware. Wer aber speziell für sich konfigurierte Rechner wolle, der müsse viel Geduld haben. Und gerade im Projektgeschäft rät Müller den Partnern zu einer gewissen Lagerhaltung, weil man sonst allenfalls lange auf die gewünschten Geräte warten und den Rollout verschieben müsse.

Zum im Herbst 2020 neu lancierten Partnerprogramm erklärte Rizzo, dass die Partner mehrheitlich positiv darauf reagiert hätten, auch wenn es einige Diskussionen gegeben habe. Für Diskussionsstoff sorgte gemäss Rizzo vor allem die im Rahmen des Programms geforderte Datenlieferung der Partner, mit denen HP die Customer Experience verbessern will. Dass dieser Datenaustausch nun auch funktioniere, habe für alle Seiten viel Arbeit bedeutet und sei mit Aufwand verbunden, so Rizzo. Er stellt aber auch klar, dass es dabei keinen Schweizer Sonderweg gibt.

Und schliesslich verkündete der Country Manager Channel HP Schweiz, dass voraussichtlich im November 2021 HP Amplify Impact auch in der Schweiz lanciert wird. Das Programm rund um die Themen Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion bringt Trainings und Zertifizierungen für Partner, die damit ihre Bemühungen in diesen Bereichen besser sichtbar machen können. (abr)

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