Sinkende Umsätze mit Drucker-Hardware

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(Quelle: HP)
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21. Mai 2019 - Der Umsatz mit Drucker-Hardware über Distributoren in Westeuropa lag im ersten Quartal 2019 deutlich unter dem Vorjahreswert. Der Schweizer Markt konnte derweil zulegen.
Die Drucker-Hardware-Umsätze über Distributoren in Westeuropa sind im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen, nämlich um 4,2 Prozent, so die neuesten Vertriebsdaten von Context. In der Schweiz stieg der Umsatz derweil um 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal an.

"Das ist keine Überraschung: Das erste Quartal ist historisch gesehen das schwächste des Jahres - und es folgt meist ein schwaches zweites Quartal", so Antonio Talia, Head of Business Analysts bei Context.

Der Umsatz mit Multifunktionsdruckern (MFPs) lag um 1,7 Prozent unter dem Vorjahreswert: Obwohl die Laser-MFPs ein starkes Wachstum von 4,6 Prozent aufwiesen, wurde dies durch die negative Entwicklung (-3,4%) der Inkjet-MFPs ausgeglichen, die fast 78 Prozent des Umsatzes in Westeuropa ausmachten.

Der Umsatz mit Einzelfunktionsdruckern (SFPs) verzeichnete einen starken Rückgang (-13,6%) und trug zur insgesamt negativen Entwicklung im ersten Quartal 2019 bei. Der anhaltende Wechsel von Single- zu Multifunktionsgeräten dürfte sich weiter konsolidieren, wobei die Distributoren berichten, dass die Nachfrage der Wiederverkäufer nach SFPs, insbesondere nach Modellen mit niedrigerer Spezifikation, gering ist, meldet Context weiter.
Laser-MFPs verzeichneten im ersten Quartal 2019 ein Wachstum von 4,6 Prozent, das von der aussergewöhnlichen Leistung der Geräte für den Endverbraucher (Umsatzwachstum von +80%), insbesondere der Monochrom-Drucker (Umsatzwachstum von +113,1%), getragen wurde, was in erster Linie auf sinkende durchschnittliche Verkaufspreise zurückzuführen sei, da die Distributoren Werbeaktionen und Rabatte nutzen, um Lagerbestände zu bereinigen und sich auf die Ankunft neuer Modelle vorzubereiten.

Consumer-Drucker als Ganzes steigerten ihren Marktanteil stetig und trieben das Wachstum im Bereich Imaging im ersten Quartal 2019 voran, wie sie es bereits 2018 getan hatten. Der Umsatz mit geschäftsorientierten Modellen sank derweil um 13,4 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass Unternehmen die geschäftsorientierten Einstiegsmodelle durch Geräte mit Mid- und High-Level-Consumer-Geräten ersetzen, so Context.

Inkjet-MFPs kehrten den positiven Trend aus dem Jahr 2018 um: Der Absatz ging im ersten Quartal 2019 um 3,4 Prozent zurück. Der Umsatz stieg jedoch um 2,3 Prozent, unterstützt durch Umsatzsteigerungen im mittleren und hohen Preissegment und getrieben durch den Verkauf von monochromen und A3-Geräten.

Managed Print Services (MPSs), die es Kunden ermöglichen, ihre Arbeitsplätze von Papier auf Digital umzustellen, sollen 2019 derweil weiter wachsen, da Distributoren und Einzelhändler ihre Partnerschaften mit Anbietern nutzen, um umfassende, Cloud-basierte MPS-Lösungen zur Konsolidierung des Arbeitsplatzdrucks anzubieten, schreibt Context abschliessend. (swe)

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