Also-Hausmesse CTV 2019 im Zeichen von Zukunftsthemen

Also-Hausmesse CTV 2019 im Zeichen von Zukunftsthemen

(Quelle: SITM)
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9. April 2019 - An Alsos Hausmesse Channel Trends+Visions (CTV) beherrschten neue beziehungsweise zukunftsträchtige Themen die Agenda: Von Workplace as a Service über IoT bis zu Artificial Intelligence. Spannend war vor allem auch die Keynote von CEO Gustavo Moeller-Hergt.
Also hat zur Channel Trends+Visions (CTV) geladen – der Hausmesse des Broadliners, die dieses Jahr zum ersten Mal in Düsseldorf stattfand. Der Einladung gefolgt ist auch eine Delegation aus der Schweiz, bestehend aus rund einem Dutzend Also-Händlern, zahlreichen Also-Schweiz-Mitarbeitern – und "Swiss IT Reseller".

Beherrscht wurde die Channel Trends+Visions 2019 von Dauerbrennerthemen wie Security und Printing, vor allem aber auch von "neuen" Themen wie Internet of Things, Artificial Intelligence und dem Consumptional Business, das omnipräsent war. Kaum ein Hardware-Aussteller, der nebst seinen Geräten nicht auch den Hinweis platziert hatte, dass diese Geräte auch als Workplace as a Service bei Also bezogen werden können. Übrigens: Workplace as a Service ist auch das Fokus-Thema der Juni-Ausgabe von "Swiss IT Reseller".

Den zweiten grossen Programmteil der CTV 2019 nebst der eigentlichen Ausstellung bildeten die unzähligen Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen, wobei vier Tracks jeweils parallel gehalten wurden. Diese Vorträge stiessen nicht zuletzt auch bei der Schweizer Delegation auf grosses Interesse und wurden durchwegs als sehr informativ und wertvoll eingestuft.

Förmlich aus allen Nähten platzten die Vortragsräume vor allem bei den Keynotes und dabei insbesondere beim Auftritt des Unternehmers Frank Thelen, der in Deutschland durch das Fernsehformat "Die Höhle des Löwen" bekannt wurde und der an der CTV mit seinem Referat "Technologies that will shape our Future – Chancen frühzeitig erkennen und ergreifen" einen spannenden Blick in die Zukunft wagte.
Ebenfalls auf grosses Interesse stiess zudem die Begrüssungs-Keynote von Gustavo Moeller-Hergt, dem charismatischen CEO der Also Holding, der es gleich zu Beginn seiner Rede als "Privileg" bezeichnete, "für diese Firma zu arbeiten". Er sprach unter anderem über die Veränderungen, die Also durchmacht, begleitet auch von zahlreichen Veränderungen im Management – nicht zuletzt auch in der Schweiz, wo manche eine Veränderung an der Spitze des Landes für nicht machbar gehalten hätten, so Moeller-Hergt. Er sei stolz, dass man dabei viele der Management-Positionen intern habe besetzen können, anstatt dass externe Manager hätten geholt werden müssen – so geschehen in Emmen, wo Anfang 2018 mit Tom Brunner eine interne Lösung auf CCO Harald Wojnowski folge.

Moeller-Hergt führte auch aus, dass man im letzten Jahr bei Also die Strukturen optimiert habe, "weil sich unser Geschäft mehr und mehr in Richtung Low-touch und No-touch entwickelt". Dies habe auch zur Folge, dass das Geschäft bedingt durch den technologischen Wandel immer weniger Leute braucht. Das gelte nicht nur für Also und sei kein einfacher Weg. "Doch folgen sie diesem technologischen Wandel", riet der Also-CEO den anwesenden Händlern, denn die Mittel, die dadurch freiwerden, könnten für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder eingesetzt werden.

Nebst diesem Wandel, der bei Also vonstatten geht, waren auch Themen wie IoT und Consumptional Business Teil der Keynote von Moeller-Hergt, bevor er sich nochmals dem Thema Führung widmete. Dabei nahm er Start-ups als Beispiel: Der grösste Fehler, den viele Start-ups machten, sei zu experimentieren, ohne Lehren daraus zu ziehen, und sich der Illusion hinzugeben, flache Hierarchien in der schönen Start-up-Welt würden eine Umgebung ohne Führung bedeuten. Doch erfolgreiche Start-ups seien knallhart, Inkompetenz würde nicht akzeptiert. "Und flache Hierarchien sind nicht gleichbedeutend mit 'No Leadership', sondern mit starker Leadership", so der Also-Boss, um nachzuschieben, dass an ihn nicht weniger als 31 Leute direkt rapportieren. Gleichzeitig erklärte er aber auch, dass Also entgegen der Meinung von Analysten alles andere als zu eng mit ihm als Person verknüpft sei. Es gäbe viele Manager in der Firma, die seinen Job besser machen würden als er, falls er das Unternehmen einmal verlassen sollte.

Abgerundet wurde die diesjährige Also-Hausmesse von der traditionellen CTV-Party, die auch an der neuen Location nicht fehlen durfte und die ihrem Ruf, legendär zu sein, alle Ehre machte. (mw)

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