Outsourcing-Entwicklung 2018

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6. März 2019 - Weniger traditionelles Sourcing, mehr As-a-Service-Geschäft: Brexit-bedingt in Grossbritannien und generell konjunkturbedingt im DACH-Raum verändert sich der Outsourcing-Markt.
Outsourcing-Entwicklung 2018
(Quelle: ISG)
Der EMEA ISG Index, erhoben vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen ISG, vermeldet vierteljährlich die aktuellen Daten und Trends des Outsourcing-Markts. Berücksichtigt werden alle kommerziellen Outsourcing-Verträge mit einem Jahresvolumen von mindestens vier Millionen Euro. Für das Jahr 2018 stellt der Bericht interessante Entwicklungen fest.

So ist das Volumen des traditionellen Outsourcings in Großbritannien um 27 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro gesunken, obwohl sich die Zahl der abgeschlossenen Verträge um 5 Prozent erhöhte. Damit hat der Markt für traditionelles Sourcing seit dem Brexit-Referendum im Juni 2016 kontinuierlich an Boden verloren.

Auch im DACH-Raum gab es beim traditionellen Sourcing ein leichtes Minus: Das Marktvolumen gab 2018 um vier Prozent nach, und die Zahl der abgeschlossenen Verträge ging um 19 Prozent zurück. Das Wirtschaftswachstum in DACH hat sich 2018 verlangsamt und Ängste vor einer Rezession führten dazu, dass die Unternehmen zunehmend vorsichtig agierten – so der Bericht.

Die Folgen des unruhigen wirtschaftlichen und politischen Umfelds hinterlassen überdies auch in Frankreich ihre Spuren. Dort schrumpfte das Marktvolumen des traditionellen Sourcings um 3 Prozent auf 640 Millionen Euro. Die Zahl der geschlossenen Verträge verringerte sich sogar um 13 Prozent.

Ungebremst von der Zurückhaltung beim traditionellen Sourcing stiegen sowohl in Grossbritannien als auch im DACH-Raum die Investitionen in neue Technologien und As-a-Service-Verträge weiter an. Mit Blick auf dem Gesamtmarkt in EMEA legte das Vertragsvolumen von As-a-Service 2018 um 48 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zu. As-a-Service-Sourcing macht nun 38 Prozent des gesamten Sourcing-Marktes in EMEA aus und wird von der starken Nachfrage nach SaaS und IaaS getrieben, die 2018 beide um jeweils mehr als 40 Prozent wuchsen.

Das Vertragsvolumen des gesamten Marktes aus traditionellem und As-a-Service-Sourcing stieg 2018 auf 12,9 Milliarden Euro, was gegenüber 2017 einem Plus von 9 Prozent entspricht. Weltweit legte das Volumen des gesamten Sourcing-Markts 2018 sogar um 18 Prozent auf 47,8 Milliarden Euro zu. (ubi)

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