Facebook droht die Rekordbusse

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21. Januar 2019 - Für die unerlaubte Weitergabe von Benutzerdaten im US-Wahlkampf 2016 zog Facebook den Ärger der Öffentlichkeit auf sich. Der Social-Media-Gigant könnte dafür mit einer Rekordbusse belegt werden.
Wie "Washington Post" mit Bezug auf anonyme Quellen berichtet, soll die Strafe, die Facebook für die Vergehen im Kontext des Cambridge-Analytica-Skandals im Rahmen der US-Wahl 2016 droht, in Rekordhöhe ausfallen. Aktuell beansprucht Google seit 2012 mit der Strafe über 22,5 Millarden Dollar im Rahmen eines Datenspionage-Skandals diesen unschönen Titel noch für sich ("Swiss IT Reseller" berichtete). Den Quellen zufolge ist es sehr wahrscheinlich, dass die Busse um ein Vielfaches höher ausfallen werde.

Ob die Federal Trade Commission (FTC) die Klage durchsetzen wird, ist derzeit jedoch noch unklar. Da die Behörde aufgrund des aktuellen Government Shutdown der US-Regierung nicht arbeitsfähig ist, konnten keine Stellungnahme eingeholt werden und die Ermittlungen liegen derzeit auf Eis. In der Vergangenheit wurden vergleichbare, grosse Fälle in Schlichtungsverfahren teilweise auch schon aussergerichtlich beigelegt. (win)

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