Google stellt Google+ ein

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9. Oktober 2018 - Google stellt sein Facebook-Gegenstück ein – zumindest für Endanwender. Dies, nachdem zuletzt ein Datenleck gefunden wurde, über das Entwickler auf teils sensible Daten zugreifen konnten.
Nach gut sieben mehrheitlich erfolglosen Jahren ist Schluss: Google hat angekündigt, Google+ für Endanwender einzustellen. Lanciert wurde Google+ als Pendant zu Facebook im Juni 2011, und in der ersten Zeit wuchsen die Userzahlen rasant. Allerdings war es um die aktive Nutzung des Netzwerks von Beginn weg eher schlecht bestellt, bereits im Frühling 2014 gab es grössere Umstrukturierungen rund um Google+, und in den letzten Jahren hatte die Plattform für Endanwender kaum mehr Bedeutung.

Dass Google+ nun geschlossen wird, hängt aber primär mit einem Datenleck zusammen, über das Google jetzt Informationen veröffentlicht hat. Offenbar war es bereits seit rund drei Jahren möglich, dass App-Entwickler auf persönliche Daten von rund einer halben Millionen Nutzer zugreifen konnten. Dies erklärt Google im Rahmen eines Blog-Beitrags. Nebst dem Datenleck gesteht Google aber auch ein, dass man es in all den Jahren nicht geschafft habe, die Nutzer für Google+ zu gewinnen. Die Consumer-Version von Google+ werde kaum benutzt, und 90 Prozent der Google+-Usersessions würden heute weniger als 5 Sekunden dauern.

Die Einstellung von Google+ soll nun in den nächsten zehn Monaten geschehen und Ende August 2019 abgeschlossen sein. Man werde die Nutzer in den kommenden Monaten darüber informieren, wie sie ihre Daten herunterladen und migrieren können, erklärt Google. Gleichzeitig macht der Suchgigant klar, dass Google+ für Enterprise-Kunden als internes Firmennetzwerk auf grosse Wertschätzung stosse und benutzt werde, und dass die Sicherheit für ein internes Firmennetz einfacher sichergestellt werden könne. Entsprechend soll diese Version weitergeführt und weiterentwickelt werden. (mw)

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