Mobiles Einkaufen: Nachfrage da, Angebot fehlt

Mobiles Einkaufen: Nachfrage da, Angebot fehlt

Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
25. November 2015 - Gemäss einer Studie der ZHAW bietet über die Hälfte der Schweizer Detailhändler keine mobilen Einkaufsmöglichkeiten über Smartphones an – der vorhandenen Nachfrage zum Trotz.
Mobiles Einkaufen: Nachfrage da, Angebot fehlt
(Quelle: ZHAW)
Die ZHAW School of Management and Law hat im Auftrag von Smama, the Swiss Mobile Association, das Thema mobiles Einkaufen in der Schweiz untersucht. Hintergrund der Studie: Über die Hälfte der Schweizer Detailhändler würden noch keine mobilen Einkaufsmöglichkeiten über Smartphones anbieten – und das obwohl seitens der Kunden durchaus eine Nachfrage vorhanden ist. Für die Studie wurden 1250 Personen aus Deutschschweizer Detailhandelsunternehmen befragt. Über die Hälfte der Befragten hätte allerdings eine Teilnahme an der Studie abgelehnt, weil in ihrem Unternehmen keine Aktivitäten im Bereich M-Commerce vorhanden sind, schreibt die ZHAW. "Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmenden gaben in der Selbsteinschätzung an, dass ihre Unternehmen bezüglich M-Commerce noch ganz am Anfang stehen", erklärt Studienleiter Sandro Graf. "Als Grund geben die meisten Befragten fehlenden Marktdruck, fehlende Nachfrage und fehlendes Know-how an."
Lediglich knapp ein Viertel der Befragten – durchaus grössere Händler, von denen 42 Prozent mehr als 50 Millionen Franken Umsatz machen und 67 Prozent mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigen – erwartet eine Steigerung des Umsatzes im Mobile-Commerce-Bereich. Dabei wären einige erfolgreiche Geschäftsmodelle bereits am Markt etabliert und zahlreiche weitere Firmen würden sich erfolgsversprechend positionieren, wie Mmama-Vorstandsmitglied und Fachgruppenleiter M-Commerce Tobias Wirth ausführt: "In-Store Mobile Payment, Showrooming, Couponing, Order Advance oder Shop Apps sind nur einige aktuelle Trends." Gleichzeitig habe M-Commerce erhebliche Auswirkungen auf bestehende Vertriebswege, Kundenbindung und Marketing. "Geschäftsmodelle, die den neuen Entwicklungen nicht Rechnung tragen, sind gefährdet", so Wirth.

Die wichtigsten Erkentnisse der Studie, unter anderem auch zu den Erfolgschancen von Mobile-Payment-Lösungen, bietet die ZHAW in diesem PDF. (mw)

Weitere Artikel zum Thema

Planbarkeit der Lieferung ist wichtiger als die Frist
12. Juni 2015 - Dem diesjährigen E-Commerce Report der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ist zu entnehmen, dass viele Hersteller der Überzeugung sind, die Planbarkeit von Lieferungen sei dem Kunden wichtiger als eine möglichst kurze Lieferfrist. Zudem messen sie dem Cross-Channel weiterhin eine zunehmen wichtige Rolle bei.
Nominationen für Swiss E-Commerce Award 2015 stehen fest
12. Mai 2015 - Die Nominationen für den Swiss E-Commerce Award 2015 sind ab sofort öffentlich ersichtlich. Ausserdem hat Carpathia Consulting bekannt gegeben, dass dieses Jahr neu auch die Auszeichnung Best Feature Award verliehen wird.
EU will länderübergreifenden Wettbewerb im E-Commerce stärken
6. Mai 2015 - Die EU-Kommission will Hindernisse im digitalen Binnenmarkt aus dem Weg schaffen. Dazu will man nun untersuchen, ob Hersteller und Händler den länderübergreifenden Wettbewerb behindern.

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
Antwort:
Name:
E-Mail:
NEUESTE
EMPFEHLUNGEN
MEISTGELESENE
NEWSLETTER ABONNIEREN
Der tägliche Newsletter mit den wichtigsten Meldungen aus der IT- und CE-Branche.
Bitte Feld nicht ausfüllen:
E-Mail
SWICO AKTUELL
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER