Lenovo legt im schwächelnden EMEA-PC-Markt deutlich zu

HP hat im EMEA-Raum in den ersten drei Monaten des Jahres am meisten Rechner verkauft. Der grosse Gewinner ist aber der chinesische Hersteller Lenovo.
20. April 2015

     

In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) wurden im ersten Quartal 2015 alles in allem 20,2 Millionen PCs verkauft. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einem Minus um 7,7 Prozent, wie die Analysten von IDC mitteilen. Der Rückgang ist insbesondere bei den Desktop-Rechnern (-14%) beachtlich. Mobile PCs wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres nur 3,6 Prozent weniger abgesetzt. Das Minus ist gemäss den Marktforschern von IDC unter anderem auf das Ende der Erneuerungswelle, die zusammen mit der Support-Einstellung von Windows XP startete, zurückzuführen.


Ein Blick auf die Hersteller zeigt, dass HP mit etwas über 4,7 Millionen verkauften Geräten (+0,1%) im ersten Quartal 2015 am meisten Rechner an den Mann beziehungsweise die Frau brachte. Auf dem zweiten Platz folgt Lenovo mit etwas mehr als 4,1 Millionen Stück (+19,8%). Der chinesische PC-Hersteller konnte als einziger deutlich zulegen. Dell auf dem dritten Platz mit rund 2,2 Millionen abgesetzten PCs und Acer mit 1,76 Millionen haben beide im zweistelligen Prozentbereich Marktanteile eingebüsst. Auf dem fünften Platz liegt derweil Asus mit rund 1,75 Millionen verkauften Desktops und Notebooks. (mv)


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