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20. April 2015 - Am Donnerstag gibt Orange seinen neuen Namen bekannt. Dieser wird vermutlich Salt lauten. Kosten wird das Rebranding das Telekomunternehmen 40 Millionen Franken, wie Orange-Chef Johan Andsjö in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" erklärt.
Seit Orange angekündigt hat, dass das Unternehmen seinen Namen wechselt, wird heftig darüber spekuliert, wie der neue Name lauten könnte. Hoch im Kurs war bisher Free (Swiss IT Reseller berichtete). Nun ist aber ein neuer Name aufgetaucht: Wie die "NZZ am Sonntag" in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt, wird Orange vermutlich in Salt umgetauft. Noch sei nichts offiziell, aber gute interne Quellen sollen dies bestätigt haben.

Im Schweizer Markenregister sind bereits die Marken Salt Mobile, Salt Communications und Salt Cinema gelistet – allerdings handelt es sich dabei momentan noch um hängige Gesuche. Zudem findet man auch schon ein Logo beziehungsweise eine Markenabbildung (siehe Bild). Inhaber ist die Zürcher Anwaltskanzlei Bär & Karrer.

Orange-Chef Johan Andsjö wollte oder konnte den neuen Namen in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" nicht bestätigen. Allerdings lässt er sich mit den Worten zitieren: "Falls dies die neue Marke sein sollte, so wäre das ein kurzer, einfacher Name, der im Alphabet vor Swisscom und Sunrise kommt (lacht)." Und auf die Frage, ob Salt nicht zu fremd klinge, antwortete er relativ ausführlich, dass es wichtig sei, einen Namen zu wählen, der weder besonders negativ noch positiv behaftet sei, und dass der Name so oder so nur in den ersten Wochen interessant sei. Ein Dementi klingt anders.
Weiter verrät Andsjö, dass der neue Name bereits an über tausend Schweizer Kunden getestet wurde – natürlich wussten diese aber nicht, worum es ging. Und interessant ist auch, dass der neue Name anscheinend bereits vor dem Kauf durch den Telekom-Unternehmer Xavier Niel fest stand. Die Gesamtkosten für das Rebranding betragen laut Andsjö 40 Millionen Franken, dafür spart man sich künftig die Lizenzkosten für die Marke Orange. Dafür legt man gemäss verschiedenen Medienberichten aktuell bis zu 20 Millionen Franken pro Jahr auf den Tisch.

Last but not least verspricht der Orange-Chef, dass es mit der neuen Marke auch neue Angebote geben wird. "Wir wollen innovativer werden", lässt er sich zitieren. Einen Preiskampf will man derweil nicht anzetteln. (mv)

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