WWZ übernimmt Sasag Kabelkommunikation

Die Wasserwerke Zug (WWZ) haben rückwirkend per 1. Oktober 51 Prozent der Aktien des Schaffhauser Kabelnetzbetreibers Sasag Kabelkommunikation übernommen. Der operative Betrieb wird weitergeführt wie bis anhin.
2. Dezember 2013

     

Sasag Kabelkommunikation hat bekannt gegeben, dass die Wasserwerke Zug (WWZ) rückwirkend per 1. Oktober 2013 51 Prozent der Aktien übernommen haben. Durch diesen Schritt könne der weitere Betrieb von Sasag Kabelkommunikation sichergestellt werden.

Die 51 Prozent der Aktien des Schaffhauser Kabelnetzbetreibers stammen von den beiden bisherigen Teilhabern Walter Blanz, Geschäftsführer von Sasag Kabelkommunikation, und John Keiser, Verwaltungsrat bei Sasag Kabelkommunikation. Die restlichen 49 Prozent am Unternehmen hält nach wie vor die Stadt Schaffhausen, die durch die Städtischen Werke vertreten wird. Alle Mitarbeitenden des Unternehmens werden weiterhin in Schaffhausen beschäftigt und der operative Betrieb wird wie bis anhin weitergeführt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


"Der Telekommarkt steht in einem intensiven Wettbewerb, was besondere Anforderungen an die Marktteilnehmer stellt. Hier bieten Zusammenschlüsse Grössenvorteile. Der Kabelnetzbereich der WWZ ist sehr ähnlich aufgestellt wie Sasag, was die Wahrung der Kontinuität für unsere Kunden und alle Mitarbeitenden auf lange Sicht gewährleistet", erklärt Sasag-Geschäftsführer Blanz den Verkauf der Aktien. Und Andreas Widmer, CEO der WWZ ergänzt: "Mit der Beteiligung bauen wir unser Telekommunikationsgeschäft weiter aus und stärken damit unsere Marktposition. Die lokale Verankerung erachten wir dabei als Vorteil im Wettbewerb." (af)


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Kommentare
Am alten Wohnort hatten wir ein Cablecom-Abo, nun sind wir bei der Sasag angemeldet - örtlich bedingt. Wir können nun direkt vergleichen: Schlechter bei Sasag im Vergl zu Cablecom: Teureres Abo, sehr viel schlechtere Verbindungsgeschwindigkeit, kein TV on demand, Receiver ohne eingebaute HD (musste selbst gekauft und angeschlossen werden. Es benötigte einiges an Aufwand, bis das Ding dann damit lief!), Geräte müssen in Schaffhausen in ein und dem selben Büro abgeholt werden (waren am Sa. in diesem Büro in der Altstadt. Eine riesen Schlange vor den beiden offenen 'Schaltern'). Ich schliesse daraus: Für den Kunden wäre es wohl das Beste gewesen, wenn die Sasag von der Cablecom aufgekauft worden wäre. Noch nie darüber nachgedacht?
Freitag, 7. Februar 2014, M. Steiner

Warum ist Internet denn bei uns bei der SASAG noch langsamer (max 100mbps statt 200mbps) und vor allem, warum ist es 50% teurer als bei den WWZ....? 100mbps SASAG: 95 CHF und bei WWZ nur 65 CHF? Ach jaaa... Schaffhausen ist ja soviel strukturstärker als der Grossraum Zug. Da kann man den Anwohnern seitens der öffentlichen Hand das Geld aus der Tasche ziehen!
Mittwoch, 4. Dezember 2013, Herbert Berherr



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