Schweizer CE-Branche schwächelt, Rest ist zuversichtlich

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28. Juni 2011 - Der Swico ICT Index hält sich im dritten Quartal 2011 zwar auf positivem Niveau, fällt aber zum ersten Mal seit Mitte des vergangenen Jahres wieder unter 112 Punkte.
Der Swico ICT Index erreicht im dritten Quartal 2011 111,9 Punkte. Damit bleibt der Index auf positivem Niveau. Grund zur Freude gibt es aber nur bedingt, fällt er doch gleichzeitig zum ersten Mal seit Mitte 2010 auf unter 112 Punkte.

Je nach Marktsegment wird die Entwicklung unterschiedlich beurteilt: Im Consumer-Electronics-Bereich erwarten die Firmen sowohl einen Umsatz- als auch einen Auftragsrückgang. Die Mehrheit der Software-Unternehmen sowie der Firmen in den Bereichen IT-Services und IT-Consulting rechnen derweil mit einer positiven Entwicklung des Umsatzes und des Auftragseingangs. Über alle Segmente hinweg erwarten die Unternehmen nur eine geringe Veränderung der Marge. Nicht so bei einzelnen Marktsegmenten: Im CE-Bereich gehen 45 Prozent der Firmen von teilweise stark sinkenden Margen aus. In den Sparten IT-Services und IT-Consulting rechnen die Unternehmen indes mit einem leichten Margen-Anstieg.

"Der Swico ICT Index verharrt auf einem positiven Niveau, allerdings konnten die ausgezeichneten Werte der ersten beiden Quartale nicht mehr erreicht werden. Insbesondere die Zurückhaltung im Consumer-Electronics-Bereich sowie im IPF-Segment haben den Gesamtindex negativ tangiert, wogegen die Indikatoren im klassischen ICT-Bereich nach wie vor sehr positiv sind. Nach einem ausgezeichneten ersten Halbjahr sowie einem positiven Ausblick fürs Q3 kann davon ausgegangen werden, dass 2011 insgesamt ein gutes Jahr für unsere Branche werden wird", so die Analyse von Swico-Präsident Andi Knöpfli.

Als Herausforderung für die Schweizer ICT-Branche bezeichnet der Swico den starken Franken – wobei vor allem die Segmente Consumer Electronics sowie Imaging, Printing & Finishing (IPF) betroffen seien. Positiv wird die geschäftliche Entwicklung in den Bereichen IT-Services, IT-Consulting und Software-Entwicklung eingeschätzt. In der Sparte Software-Entwicklung erwarten 59 Prozent der Unternehmen ein Umsatzwachstum, im Segment IT-Services sind es sogar 70 Prozent und im Bereich IT-Consulting 54 Prozent. Auch der Personalbestand soll in den meisten Firmen ausgebaut werden. Allerdings monieren die Unternehmen, dass dem Wachstum durch den Mangel an qualifiziertem Personal enge Grenzen gesetzt werden. Entsprechend erwartet die Branche im Durchschnitt einen Anstieg der Anzahl vakanter Stellen für Fachkräfte von rund 4 Prozent. (abr)

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