PC kills the HiFi-Star

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2004/16 – Seite 1
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20. September 2004 - Nicht nur Microsoft will mit seiner Windows Media Center Edition 2005 Unterhaltungselektronik und PC-Technologie unter einen Hut bringen, auch Pinnacle oder Philips bieten raffinierte Konvergenzkonzepte.
PC kills the HiFi-Star
Als Fotografien noch auf Papier und Musik noch auf CDs abgelegt wurden, war die Welt unkompliziert. Doch die Zeiten haben sich geändert. Fotos und Videos werden (fast) nur noch digital aufgenommen und umfangreichste MP3-Kollektionen verdrängen die klobigen Gestelle mit Audio-CDs.
Die Sache hat nur einen Haken: Multimedia-Daten, die auf Festplatten vorliegen, können im Normalfall auch mit teurem UE-Equipment nicht wiedergegeben werden. Folgerichtig muss die Brücke zwischen der Unterhaltungselektronik und der PC-Welt geschlagen werden. Grundsätzlich existieren drei Lösungsansätze:

Der PC übernimmt komplett die Funktionen von HiFi-Anlage und Videorecorder; eine entsprechende Software oder ein Betriebssystem ermöglicht die Steuerung auf einem TV.

Zwischen PC und Unterhaltungselektronikkomponenten wird ein zusätzliches Gerät – ein sogenannter Media Receiver – geschaltet. Es sorgt dafür, dass digitale Multimediadaten über ein LAN oder ein WLAN auch auf dem analogen HiFi-Equipment zur Verfügung gestellt werden und erlaubt den Zugriff über ein Menü am TV.

Herkömmliche UE-Komponenten wie DVD-Recorder oder AV-Receiver werden mit einem WLAN- oder Ethernet-Interface ausgerüstet und können so auf digitalen Content zugreifen.

Lifestyle à la Microsoft

Auf das erstgenannte Konzept setzt Software-Gigant Microsoft mit seiner Windows XP Media Center Edition (MCE), einer mit Entertainment-Features aufgemotzten Version des hinlänglich bekannten XP-Betriebssystems. Auf den Schweizer Launch-Termin am 15. Oktober wollen diverse PC-Hersteller entsprechende Entertainment-Maschinen auf den Markt bringen.
Die MCE unterscheidet sich im wesentlichen vom XP-Betriebssystem durch eine zusätzliche Oberfläche mit einer intuitiven Bedienungstruktur. Der User selektiert hier Audio-, Video- und Bilddateien oder programmiert die Aufnahme von TV-Sendungen. Die Darstellung im VGA-Format sorgt auch auf konventionellen TVs für eine brauchbare Anzeige.

Die MCE kann mit einer ganzen Reihe heisser Features aufwarten. Zu den wichtigsten Highlights zählen

Harddisk-Recording mit Timeshift-Funktion, elektronischer Programmführer für TV-Aufnahmen (EPG), Webradio-Einbindung, Einbindung von im LAN gespeichertem Content, Abspielen von High-Definition-DVDs, sofern vom Drive unterstützt, Integration von Online-Services sowie Steuerung via Fernbedienung.

Neben diesen multimedialen Funktionen verbirgt sich unter der Media Center Edition die komplette Funktionsvielfalt der XP Home Edition. In den kommenden Jahren wird das System in verschiedener Hinsicht erweitert werden: Zu nennen sind beispielsweise Video-on-Demand-Services oder die Einbindung der Xbox-Spielkonsole ins System.
 
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