Der weltweite Managed-Services-Markt soll in den kommenden fünf Jahren auf ein Volumen von über 705 Milliarden Dollar anwachsen. Das entspricht laut den Analysten von Markets and Markets einem durchschnittlichen jährlichen Plus (CAGR) von 8,9 Prozent bis 2031. Aktuell liegt das Marktvolumen bei knapp über 460 Milliarden US-Dollar.
Das höchste durchschnittliche Wachstum soll dabei das Segment Managed Security aufweisen. Dazu zählen unter anderem Managed Detection & Response, SIEM-Management, Identitäts- und Zugriffsmanagement, Firewall-Management, Endpunktsicherheit, Schwachstellenmanagement, Threat Intelligence, Compliance-Überwachung sowie Security-Operations-Center-Services. Unternehmen räumen entsprechend ausgelagerten Cybersicherheitsmassnahmen laut Markets and Markets zunehmend Priorität ein, um die Sichtbarkeit von Bedrohungen zu verbessern, die Reaktionszeit bei Vorfällen zu verkürzen und die operative Widerstandsfähigkeit gegenüber sich weiterentwickelnden Cyberrisiken zu stärken.
Mit Blick auf die Branchen sehen die Analysten das grösste Potenzial bei Banken und Finanzinstituten. Entsprechende Organisationen würden Managed Services beispielsweise für mobile Banking-Plattformen, Zahlungsgateways, das ATM-Netzwerkmanagement, Betrugserkennungssysteme, Managed SIEM, Identitäts- und Zugriffsmanagement, Disaster Recovery, den Betrieb von Cloud-Infrastrukturen sowie Compliance-Berichterstattung einsetzen, um sichere und unterbrechungsfreie Finanzdienstleistungen zu gewährleisten.
Nach Regionen betrachtet ist der asiatisch-pazifische Raum weltweit wiederum einer der am schnellsten wachsenden Regionen für Managed Services – angetrieben durch die rasante Digitalisierung von Unternehmen, steigende Investitionen in die Cloud-Infrastruktur und einen sich vergrössernden Mangel an IT-Fachkräften, was Unternehmen in der gesamten Region dazu zwingt, kritische IT-Management- und Sicherheitsfunktionen an spezialisierte Anbieter auszulagern.
(sta)