Cloudflare baut weltweit mehr als 1100 Stellen ab
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Cloudflare baut weltweit mehr als 1100 Stellen ab

Cloudflare streicht weltweit mehr als 1100 Arbeitsplätze. Das Unternehmen begründet den Schritt mit einer grundlegenden Neuausrichtung auf den Einsatz von KI.
8. Mai 2026

   

Der US-Technologiekonzern Cloudflare reduziert seine weltweite Belegschaft um mehr als 1100 Mitarbeitende. Das teilten die Gründer und Co-CEOs Matthew Prince und Michelle Zatlyn in einer internen Nachricht an die Beschäftigten mit. Das Unternehmen beschäftigte zuletzt etwas über 5000 Mitarbeitende, womit gut 20 Prozent aller Jobs bei Cloudflare verloren gehen.

Als Grund für den Abbau nennt das Unternehmen den tiefgreifenden Wandel der Arbeitsprozesse durch den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Cloudflare habe die interne Nutzung von KI in den vergangenen drei Monaten um mehr als 600 Prozent gesteigert. Mitarbeitende in Bereichen wie Entwicklung, Personalwesen, Finanzen und Marketing würden täglich Tausende KI-gestützte Arbeitsprozesse nutzen.


Die Entlassungen seien keine klassische Sparmassnahme und auch nicht leistungsbezogen. Vielmehr wolle Cloudflare interne Abläufe, Teams und Rollen grundlegend neu strukturieren, um sich auf die Anforderungen einer stärker KI-gestützten Arbeitswelt auszurichten. Das Unternehmen erklärt ausserdem, mit dem einmaligen Schritt langfristige Klarheit schaffen zu wollen. Wiederholte kleinere Entlassungsrunden oder langwierige Umstrukturierungen wolle man vermeiden.
Cloudflare kündigte für die betroffenen Mitarbeitenden umfangreiche Abfindungen an. Beschäftigte sollen ihr Grundgehalt bis Ende 2026 weiter erhalten. Darüber hinaus sollen Aktienprogramme teilweise weiterlaufen, auch wenn Mitarbeitende das Unternehmen bereits verlassen haben. Der Um- respektive Abbau soll Cloudflare rund 150 Millionen Dollar kosten.


Zusammen mit den Abbauplänen legte Cloudflare auch die Zahlen fürs erste Quartal vor und kann dabei ein Umsatzplus von 34 Prozent auf rund 640 Millionen Dollar ausweisen. Gleichzeitig schreibt das Unternehmen einen Verlust von rund 23 Millionen Dollar. (mw)


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