Die Ausgaben für KI in Europa sollen bis 2029 auf 290 Milliarden US-Dollar ansteigen, wie
IDC vorhersagt. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von mehr als 33 Prozent zwischen 2025 und 2029. Die investitionsfreudigsten Branchen sollen dabei Banking, Retail und Software- sowie Information-Services sein, wie die Marktforscher schreiben. Das stärkste Wachstum versprich man sich von der Healthcare-Branche, die mit einer Wachstumsrate von knapp 40 Prozent deutlich über dem prognostizierten durchschnittlichen Wachstum liegt.
Vor allem auf generativer KI basierende Services sollen bis dann weiter an Bedeutung gewinnen. Fast 54 Prozent aller KI-Services sollen laut der Prognose bis dann auf GenAI-Lösungen entfallen.
IDC betont, dass geopolitische Spannungen und Störungen in der Lieferkette zwar weiter die Umstände erschweren. Die europäischen Unternehmen seien aber im Begriff, KI aus dem experimentellen Stadium in den Praxiseinsatz zu überführen. Gerade das Aufkommen von KI-Agents mache es notwendig, hier am Ball zu bleiben.
Risiken sehen die Marktforscher in zu starken Regulationen der EU, dem Mangel an passenden Fachkräften und dem Kostendruck im Cloud-Bereich.
(win)