Der Quickline-Verbund konnte im jüngst abgeschlossenen Finanzjahr den Umsatz leicht um 0,4 Prozent auf 249 Millionen Franken erhöhen. Das Geschäftsjahr war für den Verbund von einigen Änderungen geprägt – so verlor man 2025 zwar den Verbundpartner Wasserwerke Zug (WWZ), gleichzeitig konnten aber auch drei neue Aktionäre für den Verbund gewonnen werden. Neu sind seit November 2025 damit EW Oftringen, StWZ Energie und die Fenaco Genossenschaft als Aktionäre mit an Bord.
Das Abspringen von WWZ hatte für den Verbund einen massgeblichen Rückgang der Kundenzahlen zur Folge. Im Vergleich zum Vorjahr liegt
Quickline per Ende Dezember 2025 bei allen ausgewiesenen Kategorien deutlich tiefer. Die Rückgänge betragen: Mobile (-18,5%), TV-Streaming (-18,7%), Internet (-24%), lineares TV (-28,3%) und Festnetztelefonie (-29,5%). Klammert man WWZ aus der Rechnung aus, habe man aber einen leichten Anstieg der Kunden verzeichnet, wie Quickline betont. Weiter unterstreiche der effektive Verbundumsatz und das positive operative Ergebnis, dass die Kunden mit den Quickline-Services zufrieden seien.
Besonders das KMU-Geschäft funktioniere gut, wie das Unternehmen weiter schreibt. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Partnern konnte der Umsatz des Segments um 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Egon Perathoner,
erst seit Januar 2025 CEO von
Quickline, kommentiert: "Ich blicke auf mein erstes Jahr als CEO von Quickline voller Stolz, Zuversicht und Freude zurück. Quickline hat sich im hartumkämpften Markt behauptet. Wir haben uns weiter als persönliche Telekommunikationsanbieterin positioniert, neue Kundinnen und Kunden gewonnen und die bestehenden mit Sorge behandelt. Das Unternehmen ist mit der neuen Strategie auf die Zukunft ausgerichtet. Ich bin überzeugt, dass wir mit unter anderem den neuen Aktionären den letztjährigen Kundenverlust kompensieren werden. Ich freue mich sehr, mit unseren Mitarbeitenden und Partnern die Erfolgsgeschichte weiter zu gestalten."
(win)