Die Schweiz ist das smarteste Land Europas
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Die Schweiz ist das smarteste Land Europas

In einer Untersuchung mit vier Kategorien und 17 Faktoren rund um Intelligenz und Entwicklung hat sich die Schweiz als smartestes von 44 europäischen Ländern erwiesen.
22. Januar 2024

     

Das Online-Tutoring-Unternehmen Tutorspace hat 44 europäische Länder anhand von 17 Faktoren bezüglich Intelligenz und Entwicklung auf ihre "Smartness" hin untersucht. Bei den Faktoren ging es in vier Kategorien um die Qualität von und den Zugang zu Bildung, die höhere Bildung und Forschung, die Lese- und Schreibfähigkeit und digitale Fähigkeiten der Bevölkerung sowie die Investitionen der öffentlichen Hand in die Bildung. Die erhobenen Daten basieren auf Quellen wie UNESCO, Weltbank, UNO und OECD sowie Webometrics.


Die meisten Punkte, nämlich 81,1 von 100 maximal möglichen, erhielt dabei die Schweiz, die in allen Kategorien jeweils über 75 Punkte erzielte und bei Qualität und Zugang zu Bildung hinter Estland den zweithöchsten Wert erreichte. Mit 14,2 Prozent der Staatsausgaben investiert die Schweiz zudem besonders viel in die Bildung, und 33 Prozent der 25- bis 64-Jährigen verfügen über eine universitäre Ausbildung.
Auf Platz 2 liegt Dänemark mit 78,7 Punkten – hier liegen die Stärken bei den sprachlichen und digitalen Kompetenzen. So sollen etwa 98,87 Prozent der Bevölkerung das Internet nutzen (in der Schweiz sind es 95,57%), und es werden sehr viele Bücher publiziert. Die Ausgaben für Bildung liegen in Dänemark bei 11,94 Prozent des Staatshaushalts. Auf den dritten Rang kommt ein weiteres skandinavisches Land zu liegen: Finnland erreicht 77,57 Punkte und weist punkto Lesen und Naturwissenschaften einen höheren Pisa-Score auf als die Schweiz.

Auch die nächsten Ränge werden von nordischen Ländern belegt: Island (73,36 Punkte), Norwegen (72,84) und Schweden (70,53). Dahinter machen Belgien, die Niederlande, Estland und Grossbritannien die Top 10 voll. Erst auf dem elften Platz folgt Deutschland mit gerade mal 64,84 Punkten. Weitere grössere Länder wie Frankreich, Spanien oder Italien sucht man in den ersten 15 Rängen vergeblich.


Tutorspace-CEO Patrick Nadler stellt dies ebenfalls fest: "Erstaunlich ist, dass von den grössten Ländern Europas nur Deutschland und Grossbritannien auf dieser Liste stehen" und fährt fort: "Die Daten zeigen Schlüsselbereiche auf, in denen jedes Land Verbesserungen erzielen kann, aber auch, wo ein Land bereits gute Leistungen erbringt. Technologie und Forschung sind Bereiche, in denen viele Länder ihre Ausgaben erhöhen müssen, um Wege zur Anpassung an unsere sich wandelnde Welt zu finden. Ein weiterer Bereich, in dem Verbesserungen möglich sind, ist die Bildung." (ubi)


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