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Die Naturverbundene: Cornelia Lehle, Geschäftsführerin, TCA Thomann

Die Naturverbundene: Cornelia Lehle, Geschäftsführerin, TCA Thomann

(Quelle: zVg)
Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2020/03 – Seite 1
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29. Februar 2020 - Die 37-jährige Cornelia Lehle, Geschäftsführerin von TCA Thomann, will sich spätestens mit 50 Jahren den Traum von einem grossen Hof mit Pferden erfüllen.
Als Kind träumte sie von einem Leben als Bereiterin, mit einem grossen Gestüt mit vielen Pferden und einer Reitschule für Kinder. Die Rede ist von Cornelia Lehle, Geschäftsführerin von TCA Thomann. Davon träumt sie noch immer, doch aktuell muss dieser Traum etwas hintenanstehen – verschoben ist aber nicht aufgehoben. «Ich werde irgendwann einen grossen Hof haben mit Pferden, wo ich benachteiligten Kindern und ihren Familien ermögliche, etwas anderes als ihren Alltag zu sehen. Spätestens mit 50 werde ich diesen Traum realisieren», ist die heute 37-Jährige sicher.

Zudem will Cornelia Lehle in einem Bergdorf eine kleine Beiz für Wanderer und Biker eröffnen, die man nicht mit dem Auto erreichen kann. «Das soll kein Touri-Ding werden, und man wird im besten Fall kein Internet und Handy-Empfang haben, um zur Ruhe zu kommen, seine eigene Mitte zu finden. Also das komplette Kontrastprogramm zu meinem heute oft sehr hektischen IT-Alltag.»

Vom beschaulichen Dorf in die weite Welt

Dieser Wunsch nach Natur und Ruhe ist wohl in Lehles Kindheit begründet. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf nahe Friedrichshafen – «da gab es mehr Obstgärten, Kühe und Pferde als Einwohner» – war ihre Kindheit geprägt vom Draussen sein, spielen und reiten. Nichts deutete damals darauf hin, dass es sie dereinst in die grosse, weite Welt ziehen würde. «Nach dem Fachabitur habe ich ganz klassisch eine Lehre als Bankkauffrau bei der Sparkasse Bodensee absolviert. Das mit der Bereiterin und dem Gestüt musste ich aus finanziellen Gründen früh begraben.»

Bei der Bank habe sich rasch herauskristallisiert, dass sie verkäuferisches Talent besitze und redegewandt sei – «dennoch war es mir bei der Bank zu langweilig». Anstatt des von der Sparkasse bezahlten Bankbetriebswirtschaftsstudiums, entschied sich Lehle deshalb dafür, internationale Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Um sich dieses Studium zu finanzieren, musste ein Nebenjob her – «so bin ich 2006 als Werkstudentin zu Avira gekommen». Ursprünglich nur als Nebenjob gedacht, machte Cornelia Lehle bei Avira grosse Karriere. «Avira war dazumal nur im DACH-Raum unterwegs, international noch nicht wirklich. Ich war eine der wenigen, die Englisch sprechen wollte und Französisch und Spanisch konnte, und deshalb durfte ich zusammen mit einer Kollegin den noch zaghaft besiedelten internationalen Vertriebszweig betreuen. Ich gehörte zu den ersten Mitarbeitern, die den internationalen Vertrieb aufgebaut haben und schliesslich durfte ich dann den weltweiten B2B-Vertrieb leiten.» Auch wenn es eine sehr intensive Zeit war, mit Arbeitszeiten fernab von normal und vielen Reisen: «Wir haben die ganze Welt gerockt. Das war eine der besten Zeiten in meinem Leben, begleitet vom besten Team der Welt.»

Die viele Arbeit und das viele Reisen hinterliessen aber auch ihre Spuren. Die Ehe von Cornelia Lehle ging in die Brüche. «Meine Partnerschaft hat sehr darunter gelitten, dass ich so viel gearbeitet habe. Ich war die Einzige in unserem privaten Umfeld, die von einem beschaulichen ländlichen Leben in ein solch internationales wechselte. Das war ein krasser Kontrast. Mein Fokus und der meines damaligen Mannes haben sich auseinanderentwickelt.» Für Lehle war die private Unzufriedenheit der ausschlaggebende Punkt, an dem sie merkte, dass sie bei Avira auf Dauer nicht mehr alles alleine managen konnte – «ich wollte nicht, dass meine Familie kaputt geht und war auch langsam ziemlich erschöpft». Auf der Suche nach einem sie entlastenden Mitarbeiter wurde sie durch die Empfehlung eines Vertriebspartners bei Maik Thomann, ihrem heutigen Lebenspartner und Geschäftsführer bei TCA Thomann, fündig. «TCA Thomann war langjähriger Vertriebspartner von Avira, deshalb kannte ich Maik beruflich bereits. Maiks Eltern, die die ursprüngliche Firma TCA Thomann vor 33 Jahren gegründet haben, unterstützten die Pläne ihres Sohnes, etwas internationale Luft zu schnuppern.»
 
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