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Security: On Premise vs. Managed Services

Security: On Premise vs. Managed Services

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2019/10 – Seite 1
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5. Oktober 2019 - Angesichts der steigenden Flut an Cyberbedrohungen blüht Security-Resellern eine rosige Zukunft. Doch wie sieht es mit dem klassischen On-Premise-Modell aus? Müssen Reseller heute nicht bereits gewappnet sein für die Cloud- und Managed-Services-Anforderungen seitens Kunden? "Swiss IT Reseller" hat bei einigen der grössten Security-Hersteller am Markt nachgefragt, was sie konkret tun, um den Channel für sich zu gewinnen.
Security: On Premise vs. Managed Services
"In der Schweiz liegt der On-Prem-Bereich in ­unserem Portfolio bei circa 70 Prozent." Cornelia Lehle, Sales Director Schweiz, G Data Schweiz (Quelle: G Data )
Immer komplexere Angriffsvektoren, die immer schwieriger vorhersehbar sind, sowie die Zunahme schützenswerter Daten, aus wirtschaftlicher oder rechtlicher Sicht, stellen Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Wenn sie sich nicht mehr in der Lage sehen, selbst für die eigene Sicherheit zu sorgen, etwa weil schlicht das Know-how in den eigenen Reihen fehlt, sollen daher Managed Security Services (MSS) Abhilfe verschaffen. Die Nachfrage nach entsprechenden Dienstleistungen steigt denn auch, so sind sich Hersteller und Reseller einig. Doch wann macht es heute trotzdem noch Sinn, Sicherheits-Mechanismen vor Ort, also On-Prem, anzuwenden respektive einzusetzen. Ist vielleicht eine Mischform die richtige Antwort auf diese schwierige Frage? "Swiss IT Reseller" hat sieben Herstellern genau diese und weitere Fragen gestellt. Die Meinungen gehen zwar insgesamt auseinander, doch zeigt sich, dass besonders der Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren, also Herstellern, Resellern und Distributoren, von grosser Bedeutung ist.

Fragt man Security-Hersteller nach den Vor- und Nachteilen dieser beiden grundlegenden Security-Modellen, erhält man fast immer dieselbe Antwort: Beide Strategien haben ihre Daseinsberechtigung. Und es stehen letztlich immer die Bedürfnisse der Partner und die Anforderungen deren Endkunden im Vordergrund. Mit einer Ausnahme: Die Firma F-Secure aus Deutschland, die in der Schweiz einen grösseren Partnerstamm pflegt, setzt voll und ganz auf Managed Security Services: "On-Prem hat heutzutage keine wirklichen Vorteile mehr", so Rüdiger Trost, Head of Cyber Security Solutions bei F-Secure, und ergänzt: "Es ist teuer im Unterhalt, fehleranfällig und entsprechend meist nicht so sicher." Anbieter für Cloud Services würden sich auf diesen Service konzentrieren und hätten in der Regel mehr Know-how es abzusichern, als es ein Unternehmen je schaffen würde, da MSSPs darauf spezialisiert sind. Aus seiner Sicht sollten Unternehmen deshalb immer auf Managed Security Service Provider (MSSP) setzen. Wer sich nur auf das On-Prem-Geschäft konzentriere, werde es in Zukunft schwer haben, sich zu behaupten, da der Trend ganz klar in Richtung MSS gehe, meint der Cyber-­Security-Chef von F-Secure. "Daher ganz klar: Managed Security Services lohnen sich mehr." Und auch an anderer Stelle wählt der Hersteller einen eher unkonventionellen Weg. "Wir bekennen uns voll und ganz zum Channel, ohne zwischengeschaltete Distributoren, und unsere Partner schätzen es enorm, direkt mit uns sprechen zu ­können."

Vor- und Nachteile

Bei Avast Schweiz sieht man das Ganze derweil etwas anders. "Wir bedienen konsequent beide Ansätze", so Fran­çois Tschachtli, Sales Director Central Europe. Doch auch Avast gibt klar zu verstehen, dass der Trend eher in Richtung MSS zeige. "Unter anderem auch, da bedingt durch die DSGVO der Trend zu Cloud-basierten Lösungen geht", so Tschachtli weiter. "Beide Strategien können bei IT-Systemen gleichermassen von Vor- und Nachteil sei", erklärt derweil Cornelia Lehle, Sales Director Schweiz bei G Data. So bietet das Unternehmen sowohl MSS, aber auch On-Premise-Systeme, die im Rahmen eines Managed Service betrieben werden. Es gibt also nicht nur die beiden Modelle On-Prem oder Security-als-Service. Auch Hybridlösungen sind möglich und werden von immer mehr Herstellen angeboten. "Zeitgleich gibt es natürlich auch weiterhin Kunden, die ihre IT rundum selbst und bei sich im Haus betreuen und dies auch weiterhin so wünschen – aus Überzeugung und jahrelanger, persönlicher Erfahrung, oder eben aufgrund verschiedener externer Vorschriften", ergänzt Cornelia Lehle von G Data.
 
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