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«Mit jeder Integration wird man besser»

«Mit jeder Integration wird man besser»

(Quelle: Lexmark)
Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2016/03 – Seite 1
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6. März 2016 - Michael Lang, Director Channel DACH bei Lexmark, erklärt, warum der Hersteller trotz zahlreicher Zukäufe von Softwarefirmen noch von Hardware lebt und wie man den Partnern helfen will, Komplettlösungen zu verkaufen.
«Swiss IT Reseller»: Im Januar war Lexmark in den Schlagzeilen, weil über eine Aufteilung in einen Hardwarebereich sowie einen Software- und Service-Bereich spekuliert wurde. Wissen Sie mehr dazu?
Michael Lang: Ich bin auf dem gleichen Wissensstand wie Sie. Der Vorstand von Lexmark hat am 23. Oktober 2015 bekannt gegeben, dass Lexmark strategische Alternativen prüft und wird sich sicherlich zu einem gegebenen Zeitpunkt dazu äussern.

Tatsache ist, dass Lexmark den Software- und Service-Bereich mit Zukäufen stark ausgebaut hat. Sieht man im reinen Hardwaregeschäft keine Zukunft mehr?
Doch, der Erfolg von Lexmark basiert immer noch auf dem Erfolg des Hardwaresegments, aktuell machen wir noch gut 80 Prozent unseres Umsatzes mit Hardware und Hardware-nahen Produkten und Services. Jedoch entwickelt sich Lexmark immer mehr in Richtung eines End-to-End-Providers. Daher konzentrieren wir uns nicht nur auf die Ausgabe von Dokumenten, sondern bieten auch Lösungen in den Bereichen Weiterleitung, Erfassung und Verfügbarmachung von Dokumenten an. Das ist auch der Grund, warum wir in den letzten fünf Jahren 14 Unternehmen gekauft haben. Aus diesen Unternehmen werden jetzt die besten Lösungen zusammengeführt, um dann den Kunden ein einheitliches End-to-End-Angebot unterbreiten zu können. Das Thema Software wird in Zukunft einen immer stärkeren Fokus kriegen.
Die Integration all dieser gekauften Softwarefirmen, zuletzt Kofax und Readsoft, dürfte eine Herausforderung sein – prallen mit dem Hardware- und Softwarebereich doch zwei Welten aufeinander.
Natürlich läuft nicht immer alles reibungslos, das tut es bei keiner Übernahme. Es geht ja nicht nur darum, die Hard- und Softwarebereiche zusammenzuführen, sondern auch die Systeme und Menschen dahinter. Aber: Mit jeder Integration wird man besser. Wir wachsen zusammen, der Hard- und der Softwarebereich. Der Austausch ist inzwischen stetig und der Kontakt eng, und wir haben in den letzten Jahren riesige Fortschritte bei der Integration der beiden Bereiche gemacht.

In der Branche munkelt man aber, dass die Bereiche noch nicht richtig zusammengewachsen sind. Dass die Hardware-Leute sich aufs Hardware-Business konzentrieren und die Software-Leute die Hardware als austauschbar empfinden – ob der Drucker jetzt von Lexmark oder Canon ist, spielt für die Prozessoptimierungs-Software dahinter prinzipiell keine Rolle?
Dass das keine Rolle spielt, ist richtig. Das ist aber durchaus auch gewollt. Letztlich wollen wir kein geschlossenes System, in welchem die Lexmark-Software nur mit Lexmark-Hardware betrieben werden kann.
 
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