Tablet-Markt wächst 2025 um fast zehn Prozent
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Tablet-Markt wächst 2025 um fast zehn Prozent

Die weltweiten Tablet-Auslieferungen sind 2025 um 9,8 Prozent auf 162 Millionen Geräte gestiegen. Es wird jedoch erwartet, dass der Markt 2026 stärker unter Druck gerät, unter anderem wegen möglicher Engpässe und Preisschübe bei Speicherchips.
5. Februar 2026

   

Der Tablet-Markt ist 2025 weiter gewachsen, doch eine Abschwächung rückt näher. Laut Omdia stiegen die weltweiten Auslieferungen 2025 um 9,8 Prozent auf 162 Millionen Geräte, im Weihnachtsquartal wurden 44 Millionen Tablets ausgeliefert, ebenfalls 9,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Beim Wachstum gab es grosse regionale Unterschiede. Die Analysten nennen Mittel- und Osteuropa als am schnellsten wachsende Region, knapp dahinter folgt der asiatisch-pazifische Raum. Insgesamt hätten alle Regionen im Jahresverlauf zweistellig zugelegt, ausser Nordamerika.


Für 2026 sieht Omdia schwierigere Bedingungen, vor allem wegen möglicher Engpässe bei Speicherchips. Forschungsleiterin Himani Mukka sagt, der starke Anstieg im vierten Quartal sei auch dadurch entstanden, dass Hersteller Tablets vorgezogen ausgeliefert hätten, um erwarteten Lieferproblemen und Preiserhöhungen beim Speicher zuvorzukommen. Die Analysten warnen, dass weitere Störungen am Speichermarkt die Versorgung bremsen und die Preise für Tablets nach oben treiben könnten.

Bei den Herstellern führte Apple laut der Studie im vierten Quartal 2025 das Feld an und lieferte 19,6 Millionen iPads aus, ein Plus von 16,5 Prozent. Auf Platz zwei folgt Samsung mit 6,4 Millionen Geräten, was einem Rückgang von 9,2 Prozent entspricht, während Lenovo mit 3,9 Millionen ausgelieferten Tablets um 36 Prozent zulegte. Huawei kam laut den Zahlen auf 3 Millionen Einheiten plus 14,8 Prozent und Xiaomi auf 2,8 Millionen Einheiten plus 10,1 Prozent.

Das Marktforschungsunternehmen erwartet zudem, dass Tablets künftig stärker als Teil eines Geräte-Ökosystems verkauft werden. Genannt werden mehr Funktionen, die über verschiedene Betriebssysteme hinweg zusammenspielen, und ein stärkerer Fokus auf KI-Anwendungen, als Beispiele führt Omdia Lenovos Qira und eine Zusammenarbeit von Apple und Google rund um Gemini für künftige Apple Intelligence Funktionen auch auf iPads an. (dow)




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