Security: On Premise vs. Managed Services

Security: On Premise vs. Managed Services

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2019/10 – Seite 2
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Ähnlich sieht das auch der Hersteller Sophos, der zwar beide Herangehensweise anbietet, im MSS-Ansatz aber deutlich mehr Vorteile sieht: "Ungemanagte On-Prem Security kann bei Kunden, bei denen Cloud-Lösungen aus Compliance Gründen eventuell ein No Go sind, wie etwa Banken oder öffentlichen Auftraggeber, eine sinnvolle Lösung sein", erklärt Michael Gutsch, Head of MSP CEEMEA bei Sophos. Auch bei Grosskunden könne es sich lohnen, etwa wenn der Betrieb von lokalen Lösungen aufgrund von vorhandenem IT-Personal wichtiger sei als Outsourcing. "Der Markt entwickelt sich aber schnell in Richtung MSS", erklärt Gutsch. Und auch Matrix42, so Andreas von Lowtzow, Sales Director Channel & Alliances, sieht den Trend ganz klar in Managed Services, Software-as-a-Service und Cloud­-­basierte Lösungen: "Viele Unternehmen sind heutzutage nicht mehr in der Lage, die rasanten Änderungen und gestiegenen Anforderungen – im Wesentlichen geprägt durch die Digitalisierung – mit den eigenen Strukturen oder Ressourcen komplett abbilden zu können." Hier seien MSS-Lösungsansätze perfekt geeignet, in Übergangsphasen, bei nicht planbaren Kapazitätsschwankungen, bei latenter Ressourcenknappheit oder in Transformations- oder IoT-Projekten zu unterstützen, Planungssicherheit zu schaffen und Ressourcenengpässe zu überwinden, so von Lowtzow.

Eine Frage des Budgets

Dabei stelle sich allerdings grundsätzlich die Frage nach der Eigen- beziehungsweise Fremdverantwortung der Sicherheit, so der Sales Director von Matrix42: "Der Vorteil von MSS ist, dass man eine deutlich höhere Kostentransparenz erhält". Ein Unternehmen erziele dadurch den Vorteil, dass es seine eigenen Ressourcen für andere Projekte einsetzen könne. "Man braucht keine Spezialisten, muss kein eigenes Know-how unterhalten", so von Lowtzow. Das eigne sich besonders für KMU mit nicht ausreichendem Budget. Einer der Nachteile, so von Lowtzow weiter, seien allerdings die Abgabe der Kontrolle über die eigene Unternehmenssicherheit. Die Rolle als Hersteller sehen Matrix42 und auch viele weitere Hersteller hauptsächlich darin, Reseller beratend und führend zu unterstützen. Um Reseller längerfristig an sich zu binden braucht es aber mehr, ist sich von Lowtzow bewusst: "In erster Linie versuchen wir, mit unseren Produkten zu überzeugen."

Gleicher Meinung ist auch Eset. "Vertriebskanäle erwarten die Unterstützung des Herstellers, verrät Channel Sales Manager Daniel Stephan. "Es geht also um lukrative Mehrwerte, Nutzen und Modelle, die den Unterschied machen." So zählen für den Security-­Hersteller insbesondere Flexibilität, erfolgreiche Vermarktungsstrategien und der Einsatz moderner IT-Technik für den Dienstleister zu den entscheidenden Faktoren, um Kunden langfristig zu binden."

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