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Microsoft & Partner vs. Fachkräftemangel

Microsoft & Partner vs. Fachkräftemangel

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2018/11 – Seite 3
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Im Bereich der Corporate Layoffs ist die Situa­tion gemäss Giovanni Putignano eine andere, denn hier stehen den Firmen, die nach Fachkräften ­suchen, Menschen gegenüber, die ihre Arbeitsstelle verloren haben, meistens aufgrund von grösseren Restrukturierungen, wie sie beispielsweise gerade in der Pharmaindustrie geschehen: "Man hat festgestellt, dass das Problem in der Schweiz ist, dass an der Anstellung von Fachkräften interessierte Unternehmen meistens erst dann von den Entlassungen erfahren, wenn die Medien diese thematisieren. Es gibt keinen Weg, um direkt an diese Fachkräfte heranzukommen, weder über das Amt für Wirtschaft und Arbeit noch über die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV). Hier müsste man in der Schweiz Strukturen schaffen, um solche Ressourcen zentral aufzufangen und vermitteln zu können." Bei den Corporate Layoffs sollte man Wege und Mittel finden, um die betroffenen IT-Fachkräfte umzuschulen oder weiterzubilden, denn oft würden zuerst diejenigen entlassen, deren Rolle im Unternehmen obsolet geworden sei, etwa, weil alte Systeme durch neue Technologien abgelöst würden. Ebenfalls zentral, sei es, solche Menschen zu coachen. Hier könnten sich sowohl Microsoft als auch seine Partner einbringen, sagt Putignano.
Und schliesslich gehe es auch in der Kategorie 50+ darum, diesen Menschen neue Unternehmenskulturen näher zu bringen, erklärt der Projektleiter von Microsoft: "In der Diskussion kam die Idee des ‹try and buy› auf, also eine Art Lehre für ältere Fachkräfte, um diesen die Möglichkeit zu bieten, die neuen Themenfelder und Arbeitsweisen in der IT kennenzulernen. Es ist aber auch wichtig, den Unternehmen und speziell den HR-Verantwortlichen nahezulegen, sich nicht nur auf Arbeitnehmende mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren zu fokussieren, sondern potentielle Kandidaten im Alter von 20 bis 75 Jahren ins Auge zu fassen." Das aktuell in der Schweiz geltende Pensionsalter stehe zur Debatte, und es zeichne sich ab, dass sich das Arbeitsleben der Menschen verlängern werde. Deshalb müsse man bei der Suche nach IT-Fachkräften die Gruppen Corporate Layoffs und 50+ im Grunde genommen priorisieren. "Wir müssen jetzt nachhaltige Massnahmen ergreifen, damit sich das Problem des Fachkräftemangels in Zukunft nicht weiter verschärft", betont Putignano.

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