"Wir können nicht mehr wachsen, als wir Waren bekommen"

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2018/09 – Seite 2
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Welche Region haben Sie im Visier?
Den skandinavischen Raum, der als Markt der Schweiz oder auch den Benelux-Staaten sehr ähnlich ist, etwa was das Kaufverhalten der Konsumenten und das Geschäft angeht.

Sehen Sie bezüglich Ihres Portfolios noch Möglichkeiten für Wachstum – gibt es einen Bereich, der überdurchschnittlich zulegen kann?
Grundsätzlich befinden wir uns in einem Verdrängungswettbewerb. Das bedeutet, wir müssen schneller sein als unsere Mitbewerber, die Kunden- und Herstellerbedürfnisse besser befriedigen als die Konkurrenz. Hierbei ist unsere Grösse sicher ein Vorteil. Wir sind gross genug und haben die nötige Substanz, so dass uns auch grosse Kunden mit grossen Auftragsvolumen vertrauen. Gleichzeitig sind wir immer noch so überschaubar, dass wir flexibel sind und dediziert auf Bedürfnisse sowohl von Kunden wie auch von Herstellern eingehen können.

Und gibt es einen Bereich, in den Sie stark investieren?
Den gibt es tatsächlich, und zwar den Bereich Gaming. Wir führen hier mit Joule Performance eine Eigenmarke, die weitgehend unabhängig vom Rest unseres Geschäfts autonom läuft. Das ist ein spannendes Geschäft, auch wenn die Volumina noch nicht riesig sind. Wie sind aber sehr erfolgreich, wurden jüngst von GfK sogar als Schweizer Marktleader bei den Gaming-Systemen über 2000 Franken geführt, und das, obwohl es die Systeme erst seit einem Jahr gibt. Entsprechend werden wir hier weiter investieren.
Sind solche Systeme auch für Händler spannend?
Das Segment kann spannend sein für Händler, allerdings muss er sich auf das Thema spezialisieren. Man kann solche Performance-Rechner nicht einfach so nebenher verkaufen, sondern muss in dem Segment etabliert sein und die Kunden adressieren können.

Themenwechsel: André Niederberger, lange Jahre CEO von Littlebit in der Schweiz, wurde zum COO der Littlebit-Gruppe ernannt. Warum dieser Schritt, und welche Erwartungen haben Sie an Herrn Niederberger?
Im Prinzip hat André Niederberger die Aufgabe als operativer Leiter der Gruppe bereits teilweise wahrgenommen – nebst seiner Aufgabe als Leiter des Schweizer Geschäfts. Die Aufgabe als COO ist quasi organisch gewachsen und hat zuletzt immer mehr Platz eingenommen. Wir kamen an den Punkt, an dem wir entschieden haben, dass diese Doppelrolle nicht mehr zeitgemäss ist, weshalb wir ihm den gesamten operationellen Bereich unterstellt haben. Zu den Erwartungen: Wie gesagt, er hat die COO-Rolle bereits bislang ausgefüllt, und das sehr gut gemacht. Seine Limitation war bislang die Zeit. Dadurch, dass er nun seine ganze Energie auf die COO-Rolle aufwenden kann, erhoffen wir uns natürlich, dass die Entwicklungszeiten für neue operative Themen verkürzt und Projekte schneller umgesetzt werden können.

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