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«Für die Kunden wird sich sehr viel ändern»

«Für die Kunden wird sich sehr viel ändern»

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2014/11 – Seite 4
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Wird sich durch den Zusammenschluss für die Hersteller und die Endkunden etwas ändern?
Lorenz Weber:
Für die Hersteller wird sich wenig ändern, weil die beiden Firmen rechtlich in der bekannten Form bestehen bleiben. Für die Kunden aber wird sich sehr viel ändern, denn wir wollen die Vorteile der beiden Firmen auf die jeweils andere Firma übertragen. So werden PCP.ch-Kunden beispielsweise von den besseren Einkaufspreisen, die Steg aufgrund der grösseren abgenommenen Menge bekommt, direkt profitieren. Steg-Kunden wiederum werden von der Sortimentsbreite von PCP.ch profitieren. Wir werden das Sortiment von Steg massiv ausbauen.

Herr Weber, im Januar haben Sie in einem Interview mit uns moniert, dass Apple Online-Händler wie PCP.ch einfach links liegen lässt. Können Sie dank dem Zusammenschluss mit Steg nun auch Apple-Produkte verkaufen?
Lorenz Weber:
PCP.ch verkauft jetzt schon Apple-Produkte, genauso wie Steg. Einen Vertrag mit Apple haben aber weder PCP.ch noch Steg – wir beide verkaufen Apple-Produkte also ohne die Unterstützung von Apple. Dazu ist anzufügen, dass wir inzwischen vermutlich der grösste Händler der Schweiz ohne Apple-Vertrag sind.
Sitzt man jetzt nochmals mit Apple zusammen?
Lorenz Weber:
Geplant ist nichts. Von unserer Seite ist der Wille sicher da. Apple ist allerdings ein Fall für sich. Die Hersteller-Verträge sind ganz allgemein ein Thema, weshalb die Zusammenarbeit ebenfalls Sinn macht. Nehmen wir HP als Beispiel: PCP.ch hatte bisher keinen HP-Retail-Vertrag, dank Steg ist das nun anders. Und solche Beispiele gibt es noch viele. Einige Hersteller wollten mit PCP.ch keine Verträge eingehen, weil wir zu klein waren. Dieses Problem gehört nun der Vergangenheit an. Denn kein Hersteller kann es sich mehr erlauben, einen Bogen um uns zu machen. Auch Apple nicht, nur weiss Apple das vielleicht noch nicht.

Der Plan ist, dass sowohl PCP.ch wie auch Steg bestehen bleiben. Macht das Sinn? Würde man nicht besser auf eine gemeinsame, starke Marke setzen?
Lorenz Weber:
Wir verfolgen eine Multi­brand-Strategie. Damit unterscheiden wir uns von Mitbewerbern wie Brack.ch oder Digitec. Doch wir glauben daran, dass es unterschiedliche Kunden mit unterschiedlichen Bedürfnissen gibt. Diese Bedürfnisse sind so unterschiedlich, dass manche Kunden nie zu einer Filiale fahren und einen Parkplatz suchen wollen, und andere nie ihre Kreditkarte online eingeben und ein Produkt der Post anvertrauen würden. Diese unterschiedlichen Kunden wollen nicht gleich angesprochen werden, und deshalb glauben wir an unser Konzept mit mehreren Marken, um die Kunden optimal anzusprechen.

Kommentare

Samstag, 15. November 2014 crazybear
outlook steg et al es werden über 60% der filialen eliminiert werden, der echte pc support wird auf ein center integriert/migriert werden. es werden also einige viele leute den job verlieren...80% der electronic ware wird über e-shops vertrieben werden. es braucht sehr deutlich weniger leute. case closed

Donnerstag, 13. November 2014 Di russo
Da wird aber ein tolles Problem auf die Steg -. PCP zukommen. Diese Probleme sind bekannt als Kanibalisierung (Media-Markt) sind dermassen dass Ladenprodukte grundsätzlich höhere Kosten bedeuten als Internet- Produkte. So etwa wie Brack der b2b und b2c Handel betreibt - was als Channelkonflikt regelmässig bei Händlern Ärger gibt!

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