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Carlo Widmer - Der Ingenieur

Carlo Widmer - Der Ingenieur

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2012/12 – Seite 2
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Bewegte Kindheit

So sehr er die Abwechslung im Beruf braucht, so sehr setzt Widmer im Privaten auf Beständigkeit. Diese Sehnsucht nach Konstanz gründet in seiner Kindheit. Seine Eltern waren beide Berufsmusiker, was bedingte, dass sie viel herumreisten. «Ich musste fast jedes Jahr umziehen und die Primarschule wechseln, was es schwierig machte, irgendwo Wurzeln zu schlagen und Freunde zu finden», erinnert sich Widmer. Nach der Sekundarschule, die der begeisterte Tüftler in einem Internat in der Westschweiz absolvierte, wurde er deshalb «mit 16 Jahren erstmals sesshaft. In einem Alter also, in dem es die meisten Jugendlichen in die weite Welt hinauszieht, habe ich mir nichts mehr gewünscht, als für einmal länger als ein Jahr an einem Ort zu wohnen». In Luzern bezog Widmer schliesslich eine eigene Wohnung und absolvierte bei Landis+Gyr eine Lehre im Elektroniksektor. «Das war mein Traumjob. Bereits als Kind war ich sehr technikaffin», erklärt der Freizeit-Bastler. In die Fussstapfen der Eltern wollte Widmer hingegen nie treten. «Als Sohn von Musikern war ich zwar an der Musik interessiert und habe selber auch Klavier und Orgel gespielt. Berufsmusiker zu werden war aber nur schon aufgrund der vielen Reiserei nie ein Thema für mich.»

Faszination USA

Auch wenn er in seiner Kindheit viel reisen «musste», so zieht es ihn auch heute noch ins Ausland. Im Frühling verbringt der Vater zweier Töchter zusammen mit seiner Frau meist einige Zeit in Teneriffa, wo sie viel wandern. Besonders angetan haben es Widmer allerdings die USA. «Mich faszinieren die Möglichkeiten des Landes und die Gegensätze zur Schweiz. Die USA sind eine komplett andere Welt – im Bezug auf Kultur, Essen, Autos, Lebenseinstellung und Kommunikation. Sie sind wie ein Paralleluniversum», verleiht Widmer seiner Begeisterung Ausdruck. Auswandern ist aber trotzdem kein Thema für ihn: «Mein Lebensmittelpunkt wird immer die Schweiz bleiben. Ich bin überzeugter Eidgenosse.»

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