Mit offener Plattform auf Partnerjagd

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2007/11 – Seite 2
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Beispiele aus der Praxis

Business-Anwendungen des EIP-­Systems umfassen derzeit die gängigen Arbeitsschritte von hardwareseitigen Multifunktions-Kopierern (MFP) zum Scannen, Drucken, Speichern und Verwalten, wobei Dokumente in Server-Ordner gescannt und über den MFP verwaltet, versendet (Fax, E-Mail) oder später (anderswo) ausgedruckt werden. Auch wurde von Xerox die Möglichkeit gezeigt, beim Eröffnen eines Bank-Kontos die Daten der mitgebrachten Dokumente direkt vom Scanner in das Kundenprofil zu integrieren.
Nutzerprofile können auf einem Chip mittels RFID-Technik angelegt werden. Mit einem Lesegerät logt man sich ein, greift auf seine individuell konfigurierten Ordner des Netzwerkes zu und ist somit komplett unabhängig von Computer und Standort.

Java verschlafen

Das Basis-Interface kann mit Webstandards wie beispielsweise HTML, XML und AJAX sowie SOAP gestaltet werden. «Xerox hat die Reife von Webservices abgewartet», wie Xerox Europa-Direktor und General Manager Rogerio Fangueiro gegenüber IT Reseller die eher verschlafene Java-Entwicklung kommentierte. HP verfügte bereits 1999 mit «Chai» über eine Java-Plattform für Internet-Anwendungen von MFPs - wohl aber keine mit EIP vergleichbare. Man muss aber Xerox zugute halten, dass die Firma von 2000 bis 2002 unter der Führung von Anne Mulcahy den Turnover in die konstante Gewinnzone hinter sich gebracht hatte und in den 1990er Jahren eine der ersten war, die Computer-Vernetzung von Kopierern mit integrierten Scannern einführten.
Webservices sind auf gute, stabile Verbindungen zwischen Client (Kopie­rer) und Server angewiesen. Nach Sharp (Open System Architecture, 2004) und HP (Device Extensibility Platform) verlässt sich nun auch Xerox auf diese Variante, um die moderne Rolle eines MFP-Geräts als Ein- und Ausgabe im vernetzten Dokument-Management zu forcieren. Die offene Plattform erlaubt Entwicklern und Unternehmen ein Web2.0-Office und somit die Gestaltung für ihre ­Bedürfnisse. «Dieser Lösung gehört die Zukunft», sagte Jon Readon, Group ­Director bei Infotrends Europe.

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