EMC bringt alles auf einen Nenner

EMC bringt alles auf einen Nenner

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2007/10 – Seite 2
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Multiplikationseffekte

Dass IT-Riesen in die Breite wachsen, ist Nichts neues. Entsprechend vermag auch EMC mit seinen kosmischen Slogans nicht alle Gefolgsleute zum hyperventilieren zu bringen. Zum Teil wird erst auf den zweiten Blick klar, dass diese Form der Diversifikation eigentlich eine Konzentration darstellt. Tucci und seine Crew bauen hier bildlich gesehen an einer Pyramide, an deren Spitze die sichere Verfügbarkeit von Information steht. Endanwender sollen von einem durchgängigen Konzept profitieren, dem es weder an Performance noch an Sicherheit, Compliance und Kosteneffizienz fehlt.
Vertriebspartner werden möglichst auch als Entwicklungspartner eingebunden, indem mittels regelmässiger Focus-Groups-Anstösse für Entwicklungen und Änderungen in die Pyramide geschoben werden. Bis zu 80 Prozent aller Änderungen sollen bereits heute auf das Konto von Partner- und Anwenderinputs gehen. EMC sieht sich als reiner Technologielieferant und nicht als Erbringer von Services beim Kunden respektive beim Endanwender, hierdurch ergeben sich für Vertriebs- und Implementierungspartner grosse Chancen, sich ein Stück vom Erfolg abzuschneiden. Martin Lüthi, CEO des Spreitenbacher Distributors Datastore, ist überzeugt, dass sich die enge Zusammenarbeit mit EMC lohnt. Lüthi lobte die Qualität der diversen Vorträge an der diesjährigen EMC World und die Möglichkeit, dass seine technischen Mitarbeiter bis zu 90 Prozent ihrer Fragen gleich vor Ort mit den verantwortlichen Ingenieuren klären können.
Multiplikationseffekte sollen ab Juli 2007 auch durch das Setzen lösungs­orientierter Partner geschaffen werden. Diese EMC-Partner weisen zusätzliche Kompetenz im Zusammenhang mit Lösungen von Cisco, Oracle, SAP und Microsoft auf.

Und was läuft mit Dell?

Bestandteil diverser Fragerunden und Interviews im engeren Rahmen war natürlich die Frage nach der Rolle des Hauptvertriebspartners Dell. Hierzu wollte sich die EMC-Regierung allem Anschein nach nicht wirklich äussern. Auf jeden Fall scheinen weltweit grosse Reseller wie Dell unter den anderen Partnern für Unmut zu sorgen. Sie sind aufgrund kürzerer Vertriebswege in der Lage, mit besseren Konditionen auf dem Markt aufzutreten. Solche Mammut-Partner könnten vor allem in dem von EMC just angepeilten SMB-Bereich die Hauptrolle spielen, wenn es darum geht, die Marke EMC auch in kleineren Stuben salonfähig zu machen. Partner der lösungsorientierten Sorte werden schwergewichtig wohl eher daran interessiert sein, komplette Lösungen zu verkaufen, als sich mit Boxmoving herumzuschlagen. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass sich auch dieses Dilemma zum Wohlgefallen aller Beteiligten lösen wird.

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