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Xiaomi steigt ins Elektroauto-Geschäft ein

Xiaomi steigt ins Elektroauto-Geschäft ein

(Quelle: Xiaomi)
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1. April 2021 - Xiaomi will in den kommenden zehn Jahren insgesamt 10 Milliarden Dollar in die Entwicklung intelligenter Elektrofahrzeige stecken. CEO Lei Jun spricht vom finalen grossen unternehmerischen Projekt seines Lebens.
Xiaomi hat angekündigt, in den Markt für smarte Elektrofahrzeugen einzusteigen und dazu eine hundertprozentige Tochtergesellschaft zu gründen. Diese soll zum Start mit 10 Milliarden RMB – umgerechnet rund 1,5 Milliarden Dollar – bestückt werden. Über die nächsten zehn Jahre will Xiaomi dann 10 Milliarden Dollar in die Geschäftseinheit investieren. Als CEO des Smart Electric Vehicle Business, so der Name der Einheit, wird Lei Jun (Bild), seines Zeichens Gründer, Vorsitzender und CEO von Xiaomi, gleich selbst fungieren.

Das Autobusiness wird somit quasi zur Chefsache, und Lei Jun erklärt zum Schritt denn auch mit einigem Pathos: "Dies wird das finale grosse unternehmerische Projekt meines Lebens sein. Ich bin bereit, meinen gesamten persönlichen Ruf aufs Spiel zu setzen und für die Zukunft von smarten Elektrofahrzeugen ins Risiko zu gehen. Ich bin entschlossen, gemeinsam mit meinem Team den Erfolg des Xiaomi-Elektrofahrzeugs herbeizuführen." Jun erklärte zudem, dass er Zeuge der gründlichen Entscheidungsfindung des Xiaomi-Managementteams war, "einschliesslich einer rigorosen und umfassenden Recherche der Elektrofahrzeugindustrie in den vergangenen 75 Tagen – dies beinhaltete 85 Treffen mit mehr als 200 Branchenexperten, vier interne Management-Debatten und zwei Vorstandssitzungen."
Laut dem Xiaomi-CEO habe das Unternehmen eine Reihe von deutlichen und einzigartigen Vorteilen bei der Herstellung von Autos. So hätten smarte Elektrofahrzeuge das Geschäftsmodell der traditionellen Automobilindustrie grundlegend verändert. "Xiaomi verfügt über ein tiefes Verständnis für hardwarebasierte Internet-Service-Geschäftsmodelle." Zudem habe man viel Erfahrung bezüglich Software- und Hardware-Integration und ein profundes Fertigungs-Know-how, und man verfüge über zahlreiche Kerntechnologien, die auf das Geschäft mit intelligenten Elektrofahrzeugen übertragen werden können. Und nicht zuletzt verfüge man über "umfangreiche Barmittel, die es erlauben, langfristig zu investieren." (mw)

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