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Schweiz ein führender Standort für Innovationen im 3D-Druck

Schweiz ein führender Standort für Innovationen im 3D-Druck

(Quelle: Pixabay)
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13. Juli 2020 - Kein Land in Europa weist beim 3D-Druck mehr Patentanmeldungen pro Einwohner auf als die Schweiz. Dies geht aus einer Studie des Europäischen Patentamtes hervor.
Laut dem Europäischen Patentamt ist die Schweiz im Bereich der additiven Fertigungstechnik führend in Europa. Kein anderes Land hat beim EPA pro Einwohner und im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung so viele Patente auf dem Gebiet der 3D-Druck-Technologie angemeldet. Aus einer Studie des EPA geht auch hervor, dass der Kanton Zürich dabei zu den führenden Regionen in Europa gehört. Gemessen an der Zahl der Patentanmeldungen zum 3D-Druck, liegt Zürich auf Platz drei im europaweiten Vergleich, hinter München und Barcelona und vor Berlin. Aber auch weitere Schweizer Kantone spielen ganz vorne mit: Der Kanton Aargau schafft es auf Platz acht der Top-Regionen in Europa, die Waadt liegt auf Platz 17.

Der führende Schweizer Patentanmelder auf dem Gebiet des 3D-Drucks ist der Hörgerätehersteller Sonova, gefolgt von Novartis, Clariant, Swatch und Nestlé. KMU tragen in der Schweiz mit einem Anteil von 28 Prozent überdurchschnittlich stark zu den 3D-Druck-Patentanmeldungen bei. Führend auf diesem Gebiet sind KMU wie Sintratec, Medartis und Hirschberg Engineering. Aber auch die Schweizer Universitäten tragen zur Innovation im 3D-Druck bei. Rund 13 Prozent der Schweizer Patentmeldungen entfallen auf Hochschulen, wobei die Universität Zürich und die ETH Zürich das Feld anführen.
In den letzten Jahren verzeichnete das Europäische Patentamt einen regelrechten Boom bei den Patentanmeldungen im Bereich der 3D-Druck-Technologien. Im Durchschnitt wuchs die Zahl der Patentanmeldungen zwischen 2015 und 2018 um 36 Prozent pro Jahr und damit rund zehnmal schneller als die Gesamtzahl der jährlichen Patentanmeldungen, die mit durchschnittlich 3,5 Prozent wuchsen. Im weltweiten Vergleich ist Europa beim 3D-Druck damit führend, vor den USA und Asien.

Die komplette Studie ist unter diesem Link als PDF (englisch) erhältlich. Eine Kurzfassung in deutscher Sprache findet sich hier. (luc)

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