Media Markt: «Punktuell wollen wir das Lösungs­geschäft mit Partnern angehen»

Media Markt: «Punktuell wollen wir das Lösungs­geschäft mit Partnern angehen»

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2020/03 – Seite 1
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29. Februar 2020 - Seit Oktober letzten Jahres ist Dominik Kargl als Head B2B bei Media Markt dafür besorgt, das Geschäft mit Business-Kunden auf- und auszubauen. Im Interview erklärt er seine Pläne für den Discounter.
Media Markt: «Punktuell wollen wir das Lösungs­geschäft mit Partnern angehen»
Dominik Kargl, Head B2B, Mediamarkt (Quelle: Mediamarkt)
«Swiss IT Reseller»: Media Markt und das B2B-Geschäft: Wie gut passt das aus Ihrer Sicht zusammen?
Dominik Kargl:
Ich bin davon überzeugt, dass das sehr gut zusammenpasst. Denn ich glaube, dass wir durch unsere 26 Märkte im Land und der damit verbundenen schweizweiten Regionalität einen echten Mehrwert bieten können, den es nun auszuspielen gilt. Media Markt macht bereits heute Geschäfte mit B2B-Kunden, und zwar in einem grösseren Ausmass, als ich das vor meinem Eintritt ins Unternehmen erwartet hatte. Bis anhin läuft dieses Geschäft allerdings erst reaktiv.

Wer ist denn heute dieser B2B-Kunde, den Sie nicht erwartet hätten?
Die Palette ist breit: Vom selbstständigen Einmannbetrieb bis zum mittelgrossen KMU, das bei uns in einem Markt eine Anfrage für 30 Notebooks stellt. Vor allem die grösseren Kunden waren für mich überraschend.

Also kann bereits heute ein grösserer Unternehmenskunde Projektanfragen stellen?
Ja, wir sind bereits heute so ausgerichtet und von jedem grösseren Hersteller so weit zertifiziert, dass wir Projektpreise anfragen und offerieren können.
Sie sind nun aber geholt worden, um das B2B-Geschäft aufzubauen und proaktiv voranzutreiben. Wo stehen Sie aktuell in diesem Aufbau?
Wir befinden uns mittendrin, haben bereits dediziertes Sales-Personal angestellt, vier Personen bislang, und suchen noch weitere Mitarbeiter für den Bereich B2B. Nun beginnen wir damit, gezielt Kunden zu akquirieren und Projekte abzu­wickeln.

Mit dem Einstellen von Personal dürfte es aber kaum getan sein. Wie weit sind sie damit, entsprechende Prozesse anzupassen respektive zu schaffen?
Diesbezüglich sind wir schon sehr weit, auch darum, weil wir bei vielen Prozessen das Rad nicht neu erfinden müssen. Vielmehr ging es darum, Prozesse aus dem B2C-Bereich auf die Bedürfnisse von B2B anzupassen. Ein wichtiger Aspekt sind auch Gespräche mit unseren Lieferanten, Herstellern und Partnern, um den Bereich B2B in Absprache mit ihnen sauber aufzubauen.

Können Sie ausführen, wie das B2B-Geschäft von Media Markt dereinst aussehen soll? Welche Produkte und Lösungen sollen verkauft werden?
Wir wollen uns auf Hardware-nahe Lösungen für B2B-Kunden sowie auf Lösungen rund um das Thema Logistik konzentrieren. Media Markt ist auch bei Privatkunden schon im Lösungsgeschäft unterwegs. Ein Beispiel: Kauft ein B2C-Kunde ein Smartphone, übernehmen wir für ihn auch die Datenübernahme oder kleben eine Schutzfolie über das Display und liefern ein passendes Case mit. In diese Richtung wollen wir auch bei B2B-Kunden gehen, etwa wenn in einem grossen IT-Projekt Smartphones benötigt werden. Was wir nicht anstreben, ist zum Systemintegrator zu werden, der Server installiert oder Windows-Rollouts macht.
 
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