IBM hat Red Hat übernommen

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(Quelle: IBM/Red Hat/SITR)
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10. Juli 2019 - IBM hat für Red Hat insgesamt 34 Milliarden US-Dollar bezahlt und die geplante Übernahme des Linux- und Cloud-Spezialisten nun abgeschlossen. Big Blue stärkt damit seine Position im Hybrid-Cloud-Markt. Open-Source-Projekte wie Fedora laufen unverändert weiter.
Bereits letzten Oktober gab IBM bekannt, den Linux- und Cloud-Anbieter Red Hat zu übernehmen. Nun ist die Akquisition abgeschlossen. Red Hat figuriert künftig als Geschäftseinheit von IBM unter Leitung des bisherigen CEO Jim Whitehurst und seines Management-Teams und ist dem Segment "Cloud and Cognitive" von IBM angegliedert. Laut der Akündigung hat IBM für Red Hat insgesamt 34 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 190 Dollar pro Aktie gezahlt.

"Die Akquisition definiert den Cloud-Markt für Geschäftskunden neu", lässt IBM verlauten. Die Hybrid-Cloud-Technologien von Red Hat würden nun in Kombination mit der Innovationskraft und Industrieerfahrung sowie der führenden Vertriebspräsenz von IBM in 175 Ländern treten. Es entstehe eine hybride Multi-Cloud-Umgebung der nächsten Generation.

Für die Nutzer der Linux-Distribution von Red Hat und die Red Hat Community ändert sich nichts, wie einem FAQ zu entnehmen ist. Red Hat werde weiterhin an Open-Source-Projekten mitarbeiten, und die Arbeit am Community-Projekt Fedora CPE sei von der Übernahmen ebenso wenig betroffen wie die verschiedenen Fedora-Editionen, -Spins und -Labs. (ubi)

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