Also vermietet Arbeitsplätze

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2017/01 – Seite 1
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4. Februar 2017 - Der Schweizer Distributor setzt auf Workplace as a Service und vermietet Infrastruktur nach Bedarf – direkt oder über Reseller.
Also vermietet Arbeitsplätze
"Der Kunde gibt vor, was er benötigt, und wir liefern ihm über die Reseller genau das zu fixen monatlichen ­Kosten." Tom Brunner, Head of Division Supply, Also Schweiz (Quelle: Also Schweiz)
Im Herbst 2016 hat Also Schweiz verlauten lassen, Angebote im Consumptional Business Model – sprich die Miete von IT beziehungsweise die Abrechnung nach Verbrauch anstelle des Kaufs von Hard- und Software – vorantreiben zu wollen. Ein wichtiger Teil dieses Business-Modells ist das Thema Workplace as a Service (WaaS). Und hier startet Also Schweiz nun mit ersten Angeboten, wie Tom Brunner, Head of Division Supply bei Also Schweiz und damit auch für das Consumptional Business verantwortlich, gegenüber "Swiss IT Reseller" ausführt. WaaS soll sich dabei auf sämtliche Aspekte rund um den Arbeitsplatz konzentrieren – das Notebook, das Tablet, den Desktop, Peripherie wie Drucker, Monitore oder die Tastatur, aber auch Applikationen aus der Cloud bis hin zu Device-Management-Lösungen. "Im Prinzip gibt der Kunde vor, was er benötigt, und wir liefern ihm über die Reseller genau das zu fixen monatlichen Kosten", fasst Tom Brunner zusammen.

Arbeitsplätze nach Kundenbedarf

Auf dem Also Cloud Marketplace (ACMP) gibt es von Also zum Start des WaaS-Projektes bereits eine Handvoll Devices as a Service – Hardware, die im Abo-Modell bezogen werden kann. Zum Start bietet Also ab der Stange zehn Geräte an – etwa Microsofts Surface Pro, Notebooks von HP oder Samsungs Tab S. Sollte die gebotene Auswahl dem Kunden nicht genügen, kann er auch selbst definieren, welche Hardware er als Service beziehen will. "Im Prinzip können wir jedes Gerät, das wir vertreiben, auch im WaaS-Modell anbieten", so Brunner. Mittelfristig sei auch denkbar, dass ein Konfigurator angeboten werde, bei dem der Kunde seine Ansprüche eingeben kann und der ihm dann das für ihn passende Gerät beziehungsweise die passende Infrastruktur vorschlägt.

Ebenfalls über den Cloud-Marktplatz kann man zudem Druck-Dienstleistungen aktivieren. So kann der Kunde zum Beispiel angeben, dass er 2000 Ausdrucke pro Monat braucht. "Diese Printleistung kann im ACMP auf Knopfdruck bestellt werden, worauf wir das passende Gerät bereitstellen, dieses zum Endkunden bringen und in dessen Netzwerk einbinden und gleich auch das Toner-Management aktivieren, so dass der Kunde nur noch Papier einfüllen muss", führt Tom Brunner aus. Mit Print-Services, wie man sie bis heute kannte, habe das nicht mehr viel zu tun. Man müsse nicht ein möglichst passendes Gerät mit einem passenden Vertragsmodell suchen. "Bei unserem Ansatz muss man lediglich die Leistung aktivieren, die man braucht – ohne langfristige und unflexible Vertragsverhältnisse eingehen zu müssen. Und sollte der bestellte Output nicht reichen, kann man die bisher bezogene Leistung einfach anpassen und wir bringen entsprechend das nächstgrössere oder kleinere Gerät vorbei – unbürokratisch und ohne Mehrkosten für den Austausch. Wir wollen die Dynamik, die heute in vielen Firmen herrscht, mitgehen."

Ebenfalls beziehen kann man Applikationen – und zwar nicht nur gängige Cloud-Anwendungen wie Office 365, sondern im Prinzip jede Applikation, die über die Cloud in Form von Seats verfügbar ist und die Also in ihren Cloud Marketplace integrieren kann. "Jeden Service und jede App, die in dieser Form bereitgestellt werden kann, können wir zur Hardware dazupacken", macht Brunner klar.
 
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