Media Markt: Oculus Rift und Co. zur Miete
Quelle: Media Markt

Media Markt: Oculus Rift und Co. zur Miete

In Deutschland beginn Media Markt damit, Elektronik zu vermieten. So kriegt man das VR-System Oculus Rift zum Beispiel für 70 Euro pro Monat und die Apple Watch für 40 Euro. Auch in der Schweiz werden Mietangebote geprüft.
24. Januar 2017

     

Mieten statt kaufen: Dies gilt nun auch für Elektronikprodukte, zumindest in Deutschland im Rahmen eines Tests. Wie Media Saturn mitteilt, testet Media Markt erstmals einen Service, der es Kunden ermöglichen soll, Technik-Gadgets auf Zeit zu fairen Konditionen zu mieten. Im Angebot finden sich aktuell 500 Produkte aus verschiedenen Bereichen – etwa Smartphones, Drohnen, Spielekonsolen, Kameras, Notebooks oder Robotersauger. Die Mindestmietdauer beträgt dabei jeweils einen Monat, danach können die Geräte jederzeit zurückgegeben werden. Preislich beläuft sich die Monatsmiete für ein Oculus-Rift-VR-System beispielsweise auf 70 Euro, eine Playstation 4 mit 1 TB oder eine Apple Watch gibt es für monatlich 40 Euro, eine Gopro Hero5 für 30 Euro, den Braava-Bodenwischroboter von iRobot für 25 Euro oder die Autorennbahn Anki Overdrive für 17 Euro. Die Abrechnung erfolgt im Voraus in monatlichen Zyklen. Im Mietpreis inklusive ist die kostenlose Lieferung und Rücksendung sowie eine Versicherung für den Schadensfall, und eine Kaution wird nicht erhoben.

Für das Angebot hat sich Media Markt in Deutschland das Start-up Grover als Kooperationspartner an Bord geholt. Das Berliner Unternehmen ist spezialisiert auf Mietkauf-Angebote für Tech-Gadgets und seit rund zwei Jahren in dem Bereich tätig.


Ob ein gewünschtes Gerät gemietet werden kann, erfährt der Kunde auf der jeweiligen Produktseite im Media-Markt-Onlineshop. Das verfügbare Sortiment soll sukzessive erweitert werden, so der Elektronik-Discounter. Mittelfristig sei zudem auch eine Ausweitung des Miet-Services auf die stationären Media Märkte denkbar.

Das Thema Mieten steht auch bei Media Markt in der Schweiz auf der Agenda. Die Möglichkeit Smartphones zu mieten biete man bereits seit Ende des letzten Jahres. Zusätzlich sei man aktuell daran zu prüfen, ob die Mietmöglichkeiten auch auf andere Produkte ausgebaut werden können, wie Media-Markt-Sprecherin Séverine de Rougemont gegenüber "Swiss IT Reseller" erklärt. Spruchreif ist allerdings noch nichts.
"Die Einkaufsgewohnheiten verändern sich. Konsumenten wollen mehr Flexibilität, mehr Entscheidungsmöglichkeiten. Sie brauchen Angebote und Lösungen, die ihren persönlichen Bedürfnissen optimal entsprechen und zu ihren individuellen Lebenssituationen passen. Gerade unter diesen Gesichtspunkten entwickeln wir unser Serviceportfolio kontinuierlich weiter. Dabei testen wir auch interessante neue Modelle wie jetzt das Thema Mieten", erklärt Lennart Wehrmeier, COO Media-Saturn Deutschland und verantwortlich für den Vertrieb von Media Markt. "In vielen anderen Bereichen gehören Mietoptionen längst zum Alltag. Wir glauben die Zeit ist reif dafür, dass Media Markt diese Möglichkeit nun auch für die begehrtesten Elektronikprodukte bietet." (mw)


Weitere Artikel zum Thema

Media Markt in Berner Markthalle schliesst

6. Dezember 2016 - Nach knapp zwei Jahren könnte Schluss sein: Media Markt möchte seine umstrittene Filiale in der Berner Markthalle schliessen. Die Schliessung soll aufgrund des verstärkten Fokus auf das Online Geschäft erfolgen.

Mehr Intelligenz für Schweizer Online-Shops

13. Oktober 2016 - Informatiker an der Hochschule Luzern und der Web-Dienstleister Arcmedia wollen bis Herbst 2017 eine neue Software auf den Markt bringen die die Auswahlkriterien von Kunden gewichtet, um Suchtreffer und Empfehlungen im Online-Handel zu optimieren.

Media Markt testet Roboter-Zustellung

30. September 2016 - In einem Pilotversuch werden in den kommenden Monaten Media-Markt-Bestellungen im Düsseldorfer Stadtteil Grafental per Roboter ausgeliefert. Media Markt setzt auf die gleichen Lieferroboter von Starship Technologies, die aktuell auch die Schweizerische Post testet.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Wieviele Zwerge traf Schneewittchen im Wald?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER