Rechner-Verkäufe 2016 weiterhin im Minus

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7. Oktober 2016 - Im laufenden Jahr werden laut Gartner-Berechnungen 3 Prozent weniger PCs, Notebooks und Mobiltelefone verkauft. Auch für die kommenden Jahr ist allenfalls mit einem äusserst bescheidenen Wachstum zu rechnen.
Jüngsten Berechnungen von Gartner zufolge, wird sich der Absatz im Markt für PCs, Notebooks und Smartphones auch dieses Jahr rückläufig entwickeln. Die Analysten gehen davon aus, dass dieses Jahr global gut 2,4 Millionen dieser Endgeräte einen Käufer finden werden, was gegenüber Vorjahr einem Absatzminus von 3 Prozent entspricht. Bereits im vergangenen Jahr ermittelten die Marktforscher einen Rückgang von 0,75 Prozent. Am grössten ist das Minus im Bereich der klassischen PCs und Notebooks, wo mit einem Absatzrückgang von über 11 Prozent gerechnet wird. Einziges Highlight im PC-Bereich sind Ultramobile-Geräte, zu denen Gartner etwa Microsofts Surface-Tablets oder Apples Macbook-Air-Rechner zählt. Hier wird von einem Absatzplus von 11 Prozent ausgegangen. Rückläufig wird sich zudem auch der Mobiltelefonmarkt entwickeln, wo heuer knapp 2 Prozent weniger Geräte abgesetzt werden sollen.

Was die Marktentwicklung im kommenden Jahr betrifft, geben sich die Analysten leicht zuversichtlich: Während sich die Verkäufe klassischer Rechner weiter rückläufig entwickeln werden, sorgen einzig die Ultramobil-Geräte dafür, dass im PC-Markt unter dem Strich ein leichtes Absatzplus resultiert. Auch im Mobiltelefon-Markt soll ein geringes Absatzplus von einem Prozentpunkt herausschauen, wobei sich der Premium-Smartphone-Markt mit einem Plus von 3,5 Prozent geringfügig besser entwickeln soll.

Unter dem Strich merkt Gartner-Analyst Ranjit Atwal an, dass für die nächsten Jahre kaum von einem Marktwachstum ausgegangen werden kann: "Wir rechnen mit einem stagnierenden Markt in den kommenden fünf Jahren. Wir erwarten, dass alle Marktsegmente im Jahr 2016 schrumpfen werden, mit Ausnahme der Premium Ultramobiles und Einstiegs-Mobiltelefone, für die wir im Jahresverlauf jeweils ein einstelliges Wachstum erwarten." (rd)

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