Schweizer ICT-Markt wächst 2015 um 1,7 Prozent

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(Quelle: Swico)
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29. Januar 2016 - Im vergangenen Jahr ist der Schweizer ICT-Markt leicht gewachsen – trotz Frankenschock. Während der Telekommunikationsmarkt zwar stagnierte, konnte der IT-Markt insbesondere durch ein Wachstum im Bereich Software einiges wettmachen.
Im abgeschlossenen Jahr 2015 generierte der ICT-Markt 30,4 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 1,7 Prozent entspricht. Dies geht aus der aktuellen Erhebung des European Technology Observatory (EITO) hervor. Zum Vergleich: 2014 betrug das Wachstum 1 Prozent. "Der Schweizer ICT-Markt hat die Schockstarre nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses überwunden", verkündet deshalb Swico, der Verband für ICT-Anbieter ein Jahr nach dem "Frankenschock".

Während der Telekommunikationsmarkt 2015 zwar bei einem Umsatz von 12,1 Milliarden Franken im Vergleich zum Vorjahr stagnierte, konnte der IT-Markt (ohne Telekommunikation) einen Wachstumstrend von 2,8 Prozent verzeichnen, was einem Umsatz von 18,3 Milliarden Franken entspricht. Dabei ist hervorzuheben, dass der Hardware-Bereich im vergangenen Jahr zwar um 3,1 Prozent auf 2,9 Milliarden Umsatz schrumpfte. Der Bereich Software aber konnte gleichzeitig an Bedeutung gewinnen – mit einem Wachstum von 6,4 Prozent beziehungsweise 5,6 Milliarden Franken Umsatz. Der Bereich IT-Services stieg derweil um 2,7 Prozent auf einen Umsatz von 9,8 Milliarden Franken.

Software wächst am stärksten

Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research, erklärt, dass der Anteil, den der Bereich Software am Schweizer ICT-Markt ausmache, im Europa-Vergleich den höchsten überhaupt darstelle. In Zahlen ausgedrückt: In der Schweiz machte der Software-Anteil 2015 18,5 Prozent am ICT-Markt aus, in der EU im Schnitt 12,5 Prozent. "Software ist das Segment, das am stärksten wächst und den stärksten Treiber für den Gesamtmarkt darstellen wird", ist Pols überzeugt. Das habe insbesondere damit zu tun, dass das Thema Digitalisierung in immer mehr Unternehmen immer weiter um sich greife. "IT ist vom unterstützenden zum prägenden Faktor geworden", so Pols, "der Geschäftsprozesse transformieren kann." Diese Entwicklung werde sich beschleunigen, insbesondere dann, wenn Firmen noch mehr Orientierung und Strategien für die Digitalisierung fänden, die bis anhin häufig doch noch fehlten. (aks)

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