Die Angst vor dem Abgang der besten IT-Mitarbeitenden

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18. März 2015 - Gemäss einer aktuellen Studie befürchten 72 Prozent der Schweizer IT-Leiter, ihre qualifizierten IT-Mitarbeitenden an die Konkurrenz zu verlieren. Personaldienstleiter Robert Half empfiehlt, Mitarbeiter mit Zusatzleistungen zu halten.
Die Angst vor dem Abgang der besten IT-Mitarbeitenden
(Quelle: Robert Half)
72 Prozent der Schweizer IT-Chefs befürchten, ihre qualifizierten Mitarbeitenden im Laufe des Jahres an die Konkurrenz zu verlieren. Das zeigt eine von Personaldienstleister Robert Half Technology in Auftrag gegebene Studie, für die 100 CIOs und CTOs in der Schweiz befragt wurden. Somit hat die Sorge die Mitarbeiter zu verlieren im Vergleich zum Vorjahr, wo es noch 69 Prozent waren, ganz leicht zugenommen. Zwei Drittel der Befragten gaben zudem an, dass sie es als Herausforderung empfänden, geeignete IT-Fachkräfte zu finden. Dies vor dem Hintergrund, dass drei Viertel der Unternehmen planen, in diesem Jahr neue Mitarbeiter anzustellen. Die Studie zeigt auch: Besonders in den Bereichen IT-Security (36%) und Software-Entwicklung (35%) scheinen sich die Unternehmen schwer damit zu tun, Mitarbeiter zu rekrutieren. Die IT-Leiter erwarten von neuen Mitarbeitenden vor allem Fachwissen im Bereich Netzwerkadministration, das gaben 26 Prozent der CIOs und CTOs an. Ebenfalls als wichtig erachten die IT-Verantwortlichen Kenntnisse im Datenbankmanagement (21%) und in der Windows-Administration (20%).

"In einigen Schweizer Unternehmen fehlt noch das Bewusstsein für die Gefahren, die mit dem Fachkräftemangel einhergehen", kommentiert Sven Hennige (Bild), Senior Managing Director von Robert Half, die Studienergebnisse. "Fehlen qualifizierte IT-Profis, kann sich das schnell auf die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auswirken. Wir empfehlen, Bonussysteme und Zusatzleistungen zu überdenken, um die besten Mitarbeitenden zu finden und zu binden." (aks)

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Kommentare

Mittwoch, 18. März 2015 Gerald
Das Problem liegt eher darin, dass nicht jede KMU Bonus und Zusatzleistungen in kompetitiven Mass zahlen kann! Seit Google in der Schweiz sein Unwesen treibt, fühlen sich gute Softwareentwickler nach einer Recherche bei Glassdoor schlecht bezahlt, wenn sie nicht auch zwischen 170'000 und 250'000 CHF im Jahr verdienen. Und auch wenn nicht gleich jeder die Stelle wechselt, sinkt in der Folge die Motivation deutlich.

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