Roaming-Gebühren im Vergleich

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20. März 2014 - Nachdem nun alle Schweizer Mobilfunkanbieter ihre Roaming-Tarife gesenkt haben, hat Comparis die Angebote miteinander verglichen.
Roaming-Gebühren im Vergleich
(Quelle: Comparis)
Die Kosten fürs Datenroaming sind in diesem Jahr bei allen Anbietern auf ein erträgliches Mass gesunken. Und dies nachdem "Sunrise und Orange lange Zeit schliefen und unverschämt teuer blieben", wie Ralf Beyeler, Telecom-Experte beim Vergleichsdienst Comparis.ch erklärt. Nachdem jüngst nun auch Swisscom die Preise für das Datenroaming noch gesenkt hat, hat Comparis die Datenpakete analysiert und verglichen.

Demnach ist der Preisabstand zwischen Swisscom, Orange und Sunrise erheblich geschrumpft. Während früher Swisscom klar die besten Preise bot, sei jetzt je nach Nutzungsverhalten des Kunden entweder Swisscom, Orange oder Sunrise am günstigsten, so das Comparis-Fazit. Und: "Im Gegensatz zu früher müssen Schweizer bei keinem der drei grossen Anbieter mehr befürchten, dass sie von einer Telefonrechnung von mehreren Tausend Franken erschlagen werden." 1000 Megabyte kosten nun je nach Anbieter zwischen 79 und 120 Franken. Dass der günstigste Anbieter stark abhängig ist vom Nutzerverhalten, zeigt auch folgender Vergleich von Comparis.ch: Berechnet man die Gesamtkosten jeweils für 1 bis 1000 Megabyte, dann ist Swisscom in 400 Fällen am günstigsten, Orange in 350 Fällen und Sunrise in 250 Fällen. Dies zumindest gilt für Europa.
Grösser sind die Unterschiede dann in Ländern ausserhalb Europas. Bei Swisscom gibt es demnach ein in rund 45 Ländern nutzbares Paket (200 MB) für 33 Franken. Bei Orange bezahle man für ein gleich grosses Paket meistens drei Mal so viel. Und Sunrise biete für die meisten aussereuropäischen Länder gar keine Pakete an. Hier werden dann pro MB horrende 15 Franken fällig.

Eine Ausführung noch zur Vergleichstabelle von Comparis – genauer gesagt zur Angabe von Orange. Bei Orange wird die Datenoption nicht gerade kundenfreundlich abgerechnet, sondern gilt jeweils für 30 Tage abhängig vom Rechnungszyklus des Kunden. Comparis hat das Phänomen ausführlich beschrieben – ein kurzes Beispiel aber hier: Ein Kunde, der seine Rechnung immer am 8. bezahlt, aber am 5. für eine Woche ins Ausland fährt und das 200-MB-Paket nutzen will, bezahlt somit 20 Franken für die ersten drei Tage, und dann erneut 20 Franken für die restlichen Tage. (mw)

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