RIM wechselt Namen und präsentiert Blackberry 10

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31. Januar 2013 - Der Hersteller Research in Motion wechselt seinen Namen in Blackberry und hat gleichzeitig zwei neue Smartphones auf Basis der neuen Blackberry-10-Plattform vorgestellt.
RIM wechselt Namen und präsentiert Blackberry 10
(Quelle: Blackberry)
Der serbelnde Blackberry-Hersteller Research In Motion hat gestern bekanntgegeben, auf seinen bisherigen Namen zu verzichten und sich fortan analog der Produktfamilie in Blackberry umzubenennen.

Gleichzeitig hat das Unternehmen die seit längerem erwarteten Blackberry-Smartphones der jüngsten Generation vorgestellt, die mit dem brandneuen Blackberry-10-Betriebssystem arbeiten. Die LTE-fähigen Geräte unterscheiden sich primär durch die Eingabemöglichkeiten: das Blackberry Z10 verfügt ausschliesslich über ein 4,2-Zoll-Touchdisplay (1280x768 Pixel), während das Modell Q10 eine zusätzliche physische Tastatur bietet. Beide Geräte arbeiten mit einem 1,5 GHz-Dual-Core-Prozessor, verfügen über 2 GB RAM und 16 GB internem Speicher, der sich über MicroSD-Speicherkarten erweitern lässt. Weitere Features betreffen einen MicroHDMI-Ausgang, NFC-Sensoren oder austauschbare Akkus.
Dazu hat auch die Blackberry-10-Plattform diverse Neuerungen zu bieten wie etwa optimierte Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen, das Trennen von beruflichen und privaten Daten und Anwendungen, einen HTML-5-fähigen Browser, das Teilen des Bildschirms mit anderen Anwendern oder Exchange-Unterstützung.

Die neuen Blackberrys kommen zu unterschiedlichen Zeitpunkten in den Handel: In Grossbritannien erfolgt der Marktstart bereits heute, während die Geräte in den USA im März in die Läden kommen. Die Blackberrys werden meist im Bundle mit einem Mobilfunkvertrag angeboten; als Preisbeispiel nennt der Hersteller Kanada, wo das Modell Z10 mit einem Dreijahresvertrag 150 Dollar kosten soll. Was die Schweiz betrifft, so wird das Modell Z10 ab März exklusiv bei Swisscom angeboten, wie der Telco-Riese über Twitter bekanntgegeben hat. Über die Preise will man bei der Lancierung informieren.

Mit dem Produkt-Launch sorgte Blackberry auf Anlegerseite für wenig Freude: Noch während der Präsentation gaben die Titel nach und schlossen im nachbörslichen Handel mit einem Minus von über 10 Prozent. (rd)

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