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Schweizer Handy-Besitzer könnten 2,6 Milliarden Franken sparen

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3. Januar 2013 - Würde jeder Mobiltelefon-Besitzer in der Schweiz auf das für ihn kostengünstigste Angebot wechseln, könnten laut dem Vergleichsportal Comparis jährlich 2,6 Milliarden Franken gespart werden.
Schweizer Handy-Besitzer könnten 2,6 Milliarden Franken sparen
(Quelle: Comparis.ch)
Handy-Nutzer in der Schweiz könnten jährlich gemeinsam Milliarden sparen, wie eine Analyse des Vergleichsportal Comparis offenbart, für welche im November 2012 mehr als 5000 Mobiltelefon-User online befragt wurden. Demnach beläuft sich das jährliche Sparpotential aller Mobiltelefonierer hierzulande auf 2,6 Milliarden Franken – allerdings nur, wenn alle User zum jeweils günstigsten Anbieter wechseln würden.

Laut Comparis.ch ist das Sparpotential heuer so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr und am zweithöchsten seit Beginn der Analyse vor acht Jahren. Zurückzuführen sei dies auf die neuen Tarifmodelle der grossen Anbieter Swisscom, Orange und Sunrise. "Die neuen Tarife gelten jedoch bei allen Anbietern nicht für bestehende Kunden, ausser diese wechseln von sich aus zum neuen Angebot", erklärt Comparis-Telekom-Experte Ralf Beyeler. Eine weitere Ursache für das hohe Sparpotential liegt darin, dass sich die Anwender in der Schweiz wenig wechselwillig zeigen. Lediglich drei von 100 Handy-Besitzern nutzen heute das kostengünstigste Angebot, wie die Comparis-Analyse gezeigt habe. Dieser geringe Wechselwille könnte auf die Kundendienste der Provider zurückzuführen sein, die insgesamt eher mässig bewertet wurden. Nur Migros (Note 5,2), Aldi (5,1) und Swisscom (5) haben einen Kundendienst, den die Kunden mit gut bewerten. Bei Orange gibt es für den Kundendienst bloss eine 4,3, bei Sunrise mit 3,8 gar eine ungenügende Note.

Betrachtet man das Sparpotential bei den einzelnen grossen Anbieter, so zeigt sich, dass Swisscom-Kunden pro Jahr 1,3 Milliarden Franken sparen könnten, wenn alle das für sie günstigste Swisscom-Angebot abschliessen würden. Bei Sunrise beläuft sich dieser Betrag auf rund 560 Millionen Franken und bei Orange auf 190 Millionen Franken. Diese Unterschiede begründet Comparis damit, dass Swisscom über mehr Kunden als die Konkurrenz verfügt und User dank dem neuen Prepaid-Angebot Easy Smart viel Geld sparen können. Und schliesslich stünden die Unterschiede im Zusammenhang mit der Tarifstruktur. "Bei Swisscom und Sunrise gibt es grosse Differenzen zwischen den Prei-en, welche die Kunden für ihr heutiges Angebot zahlen, und den Preisen, die sie für das günstigste Angebot innerhalb ihres Anbieters zahlen würden. Bei Orange fällt dieser Unterschied geringer aus", so Beyeler. (abr)

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