Japan-Katastrophe lässt PC-Verkäufe einbrechen
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Japan-Katastrophe lässt PC-Verkäufe einbrechen

Wie IDC und Gartner übereinstimmend berichten, waren die PC-Verkäufe im ersten Quartal des Jahres entgegen früheren Prognosen rückläufig. Als Grund wird hier wie dort die Katastrophe in Japan angegeben.
14. April 2011

     

Das Erdbeben in Japan und der darauffolgende Tsunami sowie die Nuklearkatastrophe haben erstmals seit der Rezession für rückläufige PC-Verkäufe gesorgt. Die führenden Marktforscher IDC und Gartner berichten in ihren jüngsten Analysen des weltweiten PC-Marktes beide von einem negativen Wachstum.

IDC geht von weltweit 80,5 Millionen verkauften Rechnern aus, was gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres einem negativen Wachstum von 3,2 Prozent entspricht. Bei Gartner fällt das Minus weniger gravierend aus: Hier ist von einem Rückgang von 1,1 Prozent die Rede bei 84,3 Millionen verkauften Rechnern.

Das rückläufige Wachstum ist laut beiden Analysen dem Desaster in Japan zuzuschreiben: In den ersten drei Monaten 2011 wurden gegenüber dem 1. Quartal 2010 fast 16 Prozent weniger PCs verkauft. Ursprünglich prognostizierte man sowohl bei Gartner als auch bei IDC ein geringes Plus für die ersten drei Monate des Jahres.


In beiden Studien führt HP nach wie vor den weltweiten PC-Markt an. Unterschiede gibt es hingegen auf dem folgenden Platz: Während Gartner hier Acer als die Nummer zwei ausweist, folgt bei IDC Dell hinter Marktführer Hewlett-Packard. (rd)



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