Greenpeace straft HP, Lenovo und Dell ab

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2009/07
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14. April 2009 -
Greenpeace überprüft die wichtigsten CE-Hersteller regelmässig auf die Umweltfreundlichkeit ihrer Produkte. In der elften Auflage des «Guide to Greener Electronics» gibt es einige bemerkenswerte Änderungen. HP, Lenovo und Dell wurden bereits früher kritisiert und haben Besserung gelobt: Man wolle bis Ende 2009 auf den umweltschädigenden Kunststoff PVC und auf bromierte Flammschutzmittel (BFR) verzichten. Bis jetzt hat sich in dieser Sache offenbar nichts bewegt - die drei Hersteller werden von Greenpeace deshalb abgestraft und müssen mit einem schlechteren Ranking vorliebnehmen. Während Nokia mit 7,5 Punkten die Liste ungebrochen anführt, liegen die Werte von HP (2,7), Lenovo (3,1) und Dell (3,7) am unteren Ende der Skala. Dort findet sich auch Microsoft mit 2,7 Punkten.

Das absolute Schlusslicht bildet Nintendo mit mageren 0,7 Punkten. Der Aufsteiger heisst diesmal Apple. Die Jobs-Company wurde in früheren Ausgaben des Guide ziemlich schlecht bewertet, konnte vier Plätze gutmachen und liegt nun im oberen Mittelfeld. Apple habe sich an die Zusage gehalten, auf PVC und BFR zu verzichten – mit Ausnahme von Kabeln, die nach wie vor teils PVC enthalten. Ein Platz an der Spitze liegt laut Greenpeace aber nicht drin, weil Apple die Grenzwerte für PVC und BFR «unvernünftig hoch» ansetze. Ausserdem stösst Greenpeace Apples aktuelle Kampagne sauer auf, mit der die Umweltfreundlichkeit der neuen Macbooks marktschreierisch beworben wird. Das Greenpeace-Rating berücksichtigt die Gerätekategorien Mobiltelefon, Computer, Fernseher und Spielkonsolen. (ubi)

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