Xeon 5500 - Start in die neue Ära

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2009/07 – Seite 1
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14. April 2009 - Die Serverprozessoren starten mit der Xeon-5500-Serie in eine neue Zeitrechnung. Intel hofft dank der Energiebilanz auf Investitionen trotz Krise.
Intel hat bei BMW Sauber in Hinwil die neuen Server-Prozessoren der Xeon-Reihe vorgestellt. Sie werden in BMW Saubers neuem Supercomputer Albert 3 eingesetzt, den die Zürcher HPC-Firma Dalco bereitstellt. «Computer Fluid Dynamics spielen eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des modernen Formel-1-Autos, und wir nutzen dies mehr als andere Teams», sagte Willem Toet, BMW Saubers Aerodynamik-Chef, der die Leistung aber nicht nennen wollte: «Darüber dürfen wir nicht mehr reden.» Der Konkurrenz wolle man keine Referenzgrösse liefern. Wobei die Rechenleistung pro Jahr wie die Stunden im Windkanal für alle F1-Teams ohnehin limitiert sind. Bei BMW Saubers CFD-Simulationen geht es aber auch um virtuelle Crash-Tests, um wertvolle Arbeit und teures Material zu sparen, und um Berechnungen der richtigen Abstimmung und Ausrüstung der Wagen für Rennen, wie Getriebe, Tankinhalt und Gewichtsverteilung von Ballast.

Wichtigster Server-CPU seit 1995

Von Dalco weiss man, dass der 38 Tonnen schwere Rechner eine maximale Rechenleistung von jetzt weit über 57,7 TFlops (Trillionen Rechenoperationen pro Sekunde) erreicht. Mit der Xeon-5500er Reihe werden die 57,7 TFlops, von Albert 3 (4224 Prozessor-Kerne, 8448 GByte RAM) noch weiter erhöht, in der Top-500-Liste der Supercomputer ergaben die Platz 45.

Intels Nehalem-Architektur und deren Vorteile erklärte Tom Kilroy, Intel-VP und General Manager der Digital Enterprise Group. «Xeon 5500 ist für Intel die wichtigste Veröffentlichung seit dem Pentium Pro, die neue Mikroarchitektur ermöglicht doppelte Leistung bei halbem Stromverbrauch», so Kilroy. In dieser beispielslosen Krise seien die Gesamtkosten über einen bestimmten Zeitraum (engl. TCO -Total Cost of Ownership) der wichtigste Faktor für Intel. Die Idle-Power sinkt laut Kilroy so stark, dass ein Prozessor im Wartezustand maximal 10 Watt verbrauche. Ideal für ISVs.
 
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