Den Knäuel entwirrt

Den Knäuel entwirrt

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2006/15
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11. September 2006 -
Den Knäuel entwirrt
Es war absehbar, dass der deutsche Bechtle-Konzern nach den diversen Übernahmen der letzten Jahre seine Aktivitäten in der Schweiz früher oder später ordnen muss, weil es regional Überschneidungen der einzelnen ­Firmen gab. Die Doppelspurigkeiten betrafen vor allem das Systemhausgeschäft, denn beim Handel hatte man bereits früher in diesem Jahr für die nötige Klarheit gesorgt.

Der Schritt, die Firmen gegen aussen einheitlich auftreten zu lassen, ist sicher richtig, denn er vermindert bei Kunden die Verwirrung, die durch die vielen Markennamen (Bechtle Data, CDC IT, Delec, Gate Informatic) unweigerlich entstand. Und es ist logisch, dass Bechtle nicht gleich zu Beginn die Marken verschwinden liess, denn im Systemhausgeschäft, insbesondere im Projektgeschäft, sind die Firmen meist regional stark verankert.

Die Schwaben haben geschickt zugewartet, sicher auch, um die Mitarbeitenden nicht unnötig durch das Überstülpen eines fremden Namens zu verunsichern. In der Zwischenzeit waren sie aber nicht untätig. Sie ­haben die einzelnen Firmen integriert, sind sich dadurch über die genauen Strukturen und Tätigkeiten der einzelnen Firmen klar geworden und haben nun gemäss den tatsächlichen Gegebenheiten die Aktivitäten so neu ­organisiert, dass Kunden und Lieferanten klare Ansprechpartner haben.

Noch fast wichtiger aber ist, dass in der Zwischenzeit systemtechnisch einiges gelaufen ist. Das SAP-System der ARP wurde herausgelöst und an die deutsche SAP-Warenbewirtschaftungslösung angebunden. ­Dadurch kann ARP nun auch ausserhalb der Schweiz besser agieren. Für die Schweizer Systemhäuser hat die technische Integration den Vorteil, dass der Einkauf fürs Servicegeschäft zentral geregelt ist. Das ist ­rationeller und senkt die Kosten. Die für das dezentral geprägte Projekt­geschäft nötige Flexibilität dürfte dennoch gewährleistet sein. (Markus Häfliger, Chefredaktor)

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